Berlin tanzt gegen Gewalt an Frauen: One Billion Rising ruft am Valentinstag zur Tanz-Demo
Berlin tanzt gegen Gewalt an Frauen am Valentinstag

Berlin tanzt gegen Gewalt an Frauen: One Billion Rising ruft am Valentinstag zur Tanz-Demo

Die weltweite Kampagne One Billion Rising mobilisiert erneut für den Kampf gegen Gewalt an Frauen. Am 14. Februar 2026, dem Valentinstag, werden Tausende Teilnehmer am Brandenburger Tor in Berlin zu einer großen Tanz-Aktion erwartet. Die Demonstration richtet sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt weltweit und steht unter dem Motto „Women on Fire – Ni una menos“.

Organisation und prominente Unterstützung

Organisiert wird die diesjährige Tanz-Demo vom Centre Talma, einem Mädchensportprojekt der GSJ – Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit. Als Schirmfrau unterstützt Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) die Aktion. Zudem haben sich zahlreiche Vereine wie die Füchse Berlin, die Lebenshilfe Berlin und Paula Panke zur Teilnahme angekündigt, was den solidarischen Charakter der Veranstaltung unterstreicht.

Ablauf der Veranstaltung

Die Organisatoren werden ab 16 Uhr auf dem Platz des 18. März präsent sein, wo Aktionsstände verschiedener Organisationen über Hintergründe und Beteiligungsmöglichkeiten informieren. Vor Beginn der Tanzdemonstration wird die Choreografie ab 17.30 Uhr gemeinsam geübt, begleitet von einem Bühnenprogramm. Die eigentliche Tanz-Aktion startet um 17.30 Uhr und endet um 18.15 Uhr. Ergänzt wird das Programm durch Live-Performances von Künstlern wie Jocelyn B. Smith, Lucille Mareen und Alex von Stella Rockt.

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Hintergrund und Bedeutung

Seit Jahren ist das Brandenburger Tor ein zentraler Ort für One Billion Rising. Im vergangenen Jahr nahmen nach Angaben beteiligter Organisationen mehrere Tausend Menschen teil, sodass für 2026 eine ähnlich hohe Beteiligung erwartet wird. Die Initiative geht auf die New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler zurück, die One Billion Rising 2012 ins Leben rief. Der Name leitet sich von der erschütternden Statistik ab, dass eine von drei Frauen weltweit im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt erlebt.

Das diesjährige Motto knüpft zugleich an die südamerikanische Bewegung „Ni una menos“ an, die 2015 in Argentinien als Reaktion auf eine Welle an Femiziden entstand. Beide Bewegungen haben sich zu internationalen Bündnissen gegen geschlechtsspezifische Gewalt entwickelt. Die Veranstalter betonen, dass Frauen und Männer aller Altersgruppen teilnehmen können, um ein starkes öffentliches Zeichen zu setzen.

Vorab stellen die Organisatoren Lernvideos zur Choreografie und weitere Informationsmaterialien zur Verfügung, um die Teilnahme zu erleichtern. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Botschaft der Solidarität und des Protests effektiv zu verbreiten.

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