Internationaler Frauentag 2026: Vielfältige Veranstaltungen in Niedersachsen und Bremen
Frauentag 2026: Veranstaltungen in Niedersachsen und Bremen

Internationaler Frauentag 2026: Vielfältiges Programm in Norddeutschland

Am 8. März wird weltweit der Internationale Frauentag begangen - ein Tag, der in einer Zeit stattfindet, in der Frauenrechtlerinnen sich global um den Bestand erkämpfter Rechte sorgen. In Niedersachsen und Bremen sind aus diesem Anlass zahlreiche Kulturveranstaltungen, Demonstrationen und besondere Aktionen geplant, die von Braunschweig bis Bremerhaven ein breites Spektrum feministischer Themen abdecken.

Veranstaltungsübersicht von der Küste bis ins Binnenland

Die norddeutschen Städte präsentieren ein vielfältiges Programm zum Internationalen Frauentag. In Braunschweig beginnt der Tag mit einem Frauen-Empfang bei Grünen-Bürgermeisterin Cristina Antonelli-Ngameni in der Dornse des Altstadtrathauses um 11.55 Uhr. Am Nachmittag folgt um 14.00 Uhr eine Demonstration unter dem Motto „Feministische Furore“, organisiert vom Feministischen Bündnis Braunschweig mit Start am Kohlmarkt.

In Bremen bietet das Wilhelm-Wagenfeld-Haus um 11.00 Uhr eine Führung unter dem Titel „Starke Bremerinnen“ durch die Ausstellung „Focke meets Wagenfeld“. Parallel dazu startet um 14:00 Uhr eine Demonstration mit dem Motto „Gemeinsam kämpfen – Solidarität ist unsere Waffe“, organisiert vom Bündnis für (queer-)feministische und Frauenkämpfe am Weserstadion-Parkplatz.

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Bremerhaven widmet sich dem Thema mit einem Aktionstag und Kinoabend im Deutschen Auswandererhaus ab 10.00 Uhr. In Göttingen beginnt um 11.30 Uhr eine Demonstration unter dem Motto „Friede. Freiheit. Feminismus. Statt Patriarchat und Kapitalismus“ am Albaniplatz, organisiert vom Feministischen Bündnis Göttingen. Am Nachmittag folgt um 16.00 Uhr ein Filmnachmittag mit „Ein Tag ohne Frauen“ im Feuerwehrhaus Benniehausen in Gleichen.

Kulturelle Höhepunkte und politische Statements

Hannover präsentiert ab 10.00 Uhr die Ausstellung „Mensch.Mutter.Mut“ zur gesellschaftlichen Rolle von Müttern im Bürgersaal im Neuen Rathaus, die vom 3. bis 24. März gezeigt wird. Am Abend lädt um 16.00 Uhr die Tanzveranstaltung „Sounds & Solidarity“ im Hof des Schauspiels Hannovers zum Mitfeiern ein.

In Oldenburg startet der Tag um 11.00 Uhr mit einem Feministischen Kurzfilmfrühstück im Kino Cine k. Um 15.00 Uhr folgt eine Exkursion „Von Prinzessinnen, Prostituierten und Politikerinnen“, organisiert vom Stadtmuseum Oldenburg mit Treffpunkt am Haupteingang vom Schloss.

Osnabrück plant um 15.00 Uhr eine Demonstration organisiert vom Bündnis Feministischer Streik Osnabrück vor dem DGB-Haus. Ab 18.00 Uhr findet im Renaissance-Saal des Ledenhofs ein Konzert zum Weltfrauentag statt. Wolfsburg bietet um 16.00 Uhr eine Ausstellungsführung „Weiblichkeit. Geschlechterrollen. Körperbilder.“ in der Städtischen Galerie im Schloss Wolfsburg.

Politische Einordnung und aktuelle Herausforderungen

Die Veranstaltungen finden vor dem Hintergrund globaler frauenpolitischer Entwicklungen statt. Vor der 70. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission in New York am 9. März hatte die Vorsitzende des Deutschen Frauenrats, Judith Rahner, von einer weltweiten Bedrohung der in den vergangenen Jahrzehnten errungenen Frauenrechte gesprochen.

Bundesfrauenministerin Karin Prien (CDU) betonte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass Deutschland international zwar gut dastehe, aber dennoch erhebliche Herausforderungen bestehen. „Der Gender Pay Gap sinkt zu langsam, Frauen sind nach wie vor in Führungspositionen unterrepräsentiert und Sorgearbeit ist häufig ungleich unter den Geschlechtern verteilt“, so die Politikerin. Diese Themen spiegeln sich in vielen der geplanten Veranstaltungen wider und unterstreichen die anhaltende Relevanz des Internationalen Frauentags.

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