Miss Germany 2026: Wissenschaftlerin, Soldatin und Wrestlerin kämpfen um die Krone
Miss Germany 2026: Ungewöhnliche Kandidatinnen im Finale

Miss Germany 2026: Vielfalt und Stärke im Finale

Am 7. März 2026 findet in München das große Finale der Miss-Germany-Wahl statt. Was einst als reiner Schönheitswettbewerb galt, hat sich unter Geschäftsführer Max Klemmer seit 2019 zu einem Format gewandelt, das Frauen mit besonderen Lebensleistungen in den Mittelpunkt stellt. Unter den neun Finalistinnen befinden sich vier außergewöhnliche Kandidatinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: eine Bundeswehr-Soldatin, eine Wrestlerin, eine erfolgreiche Streamerin und eine engagierte Biologin. Sie alle eint das Ziel, Frauen in Deutschland zu ermutigen, ihren Weg selbstbewusst zu gehen und das Land in verschiedenen Bereichen zu bereichern.

Die Bundeswehr-Soldatin: Aileen Tina Hufschmidt

Aileen Tina Hufschmidt (33) blickt auf zwölf Jahre Dienstzeit bei der Bundeswehr zurück, inklusive Auslandseinsätzen im Irak und in Litauen. Schon als Teenagerin wollte sie Soldatin werden und erntete dafür oft Hohn. Heute betont sie: „Die Bundeswehr hat mich zu der starken Frau gemacht, die ich heute bin.“ Ihr Anliegen ist es, zu zeigen, dass Sicherheit, Freiheit und Demokratie gesamtgesellschaftliche Themen sind, die nicht nur Männer betreffen. Sie wünscht sich mehr Frauen in der Bundeswehr und setzt sich dafür ein, dass die Truppe vielfältiger wird.

Die Wrestlerin: Jazzy

Jazzy (43) erlebte in ihrer Jugend viel Gewalt und fühlte sich oft machtlos, bis das Wrestling in ihr Leben trat. „Wrestling gab mir Struktur und ein neues Selbstbild“, erklärt sie. Heute leitet sie in Thüringen eine Wrestling-Schule, wo sie jungen Menschen nicht nur Techniken, sondern auch Werte wie Respekt und Disziplin vermittelt. Mit ihren tätowierten Augäpfeln polarisiert sie zwar, doch sie nutzt ihre Teilnahme bei Miss Germany, um zu inspirieren: Sie möchte junge Frauen ermutigen, sich auch in schwierigen Branchen etwas Eigenes aufzubauen.

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Die Streamerin: Rose Mondy

Rose Mondy wurde jahrelang für ihren Sprachfehler gehänselt, doch heute hat sie sich das Sprechen zum Beruf gemacht. Als erfolgreiche Streamerin unterhält sie Tausende Zuschauer beim Zocken und thematisiert dabei Frauenrechte von der Periode bis zur Gleichberechtigung. „Meine Aussprache wurde zum Markenzeichen“, gibt sie zu. Durch ihren Auftritt bei Miss Germany will sie Frauen Mut schenken, die an sich zweifeln, und zeigen, dass es sich lohnt, dranzubleiben – selbst wenn niemand an einen glaubt.

Die Biologin: Amelie Reigl

Amelie Reigl (31) züchtet im Labor menschliche Haut, um Tierversuche zu reduzieren, und erklärt auf Social Media über 400.000 Abonnenten komplexe Biologie in leichter Sprache. Dennoch scheute sie lange, ihre Gefühle zu zeigen, aus Angst, als unprofessionell abgestempelt zu werden. Bei Miss Germany will sie nun als Amelie auf die Bühne treten und beweisen, dass Wissenschaft auf Leidenschaft und Neugier basiert. Sie ermutigt Frauen, sichtbar zu werden und ihre Begeisterung zu feiern.

Prominente Begleitung und TV-Format

Das Finale am 7. März in den Bavaria Studios wird von Prominenten wie Lola Weippert, Helge Mark, Lena Oberdorf und Nikeata Thompson begleitet. Der gesamte Wahlprozess wird im TV als Reality-Format „Road to Miss Germany presented by CUPRA“ gezeigt, das samstags ab 19:15 Uhr auf sixx oder kostenlos auf JOYN läuft. Dies unterstreicht den modernen Ansatz des Wettbewerbs, der Frauen mit vielfältigen Hintergründen eine Plattform bietet.

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