Monique Tannhäuser übernimmt als neue Gleichstellungsbeauftragte in Mecklenburg-Vorpommern
Tannhäuser neue Gleichstellungsbeauftragte in Mecklenburg-Vorpommern

Neue Gleichstellungsbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern im Amt

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Position der Landes-Gleichstellungsbeauftragten nach einer kurzen Vakanz wieder besetzt. Monique Tannhäuser hat ihr Amt als neue Beauftragte für Frauen und Gleichstellung angetreten. Die Personalie wurde vom Kabinett des Landes beschlossen, wie das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz mitteilte.

Nachfolge nach Rücktritt von Wenke Brüdgam

Tannhäuser folgt auf Wenke Brüdgam (Linke), die Anfang Dezember 2025 als Gleichstellungsbeauftragte zurückgetreten war. Der Vertrag von Brüdgam lief regulär Ende Januar 2026 aus. Brüdgan hatte ihren Rücktritt erklärt, nachdem sie Deutschland-Fahnen von leerstehenden Häusern entfernt und zerknüllt hatte. In einem später gelöschten Social-Media-Post kommentierte sie diese Aktion mit kritischen Worten.

Die Generalstaatsanwältin des Landes leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren ein. Brüdgam nutzte inzwischen ihr Rückkehrrecht und ist wieder in der Rostocker Stadtverwaltung beschäftigt.

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Qualifikationen der neuen Beauftragten

Monique Tannhäuser bringt umfangreiche Erfahrungen in der Gleichstellungsarbeit mit. In den vergangenen drei Jahren war sie Geschäftsführerin des Landesfrauenrates von Mecklenburg-Vorpommern. Justizministerin Jacqueline Bernhardt (Linke) lobte Tannhäuser als engagierte Verfechterin der Gleichstellung.

„Sie ist sehr gut vernetzt und wird das Segel für mehr Gleichstellung im Wind halten“, sagte Bernhardt. „Vor allem freue ich mich auch für die Leitstelle und das Ministerium, dass es gelungen ist, die Position der Landesbeauftragten wieder besetzen zu können.“

Herausforderungen und Erwartungen

Die neue Gleichstellungsbeauftragte tritt ihr Amt in einer Zeit an, in der Gleichstellungsthemen weiterhin hohe Priorität haben. Zu ihren Aufgaben gehören:

  • Die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen
  • Die Beratung der Landesregierung in Gleichstellungsfragen
  • Die Vernetzung mit zivilgesellschaftlichen Organisationen
  • Die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Frauenrechte

Die Besetzung der Stelle erfolgte vergleichsweise schnell, da der Posten nur knapp drei Monate vakant war. Dies unterstreicht die Bedeutung, die die Landesregierung der Gleichstellungsarbeit beimisst.

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