Mobile Jugendarbeit in Gerbstedt: Neue Wege zur Jugend
In der Einheitsgemeinde Gerbstedt wird die Jugendarbeit neu gedacht und aktiv in die Fläche getragen. Statt darauf zu warten, dass Jugendliche den Weg in die Kernstadt finden, geht Jugendkoordinatorin Susanne Seidel direkt dorthin, wo die jungen Menschen leben: in die ländlichen Dörfer der Gemeinde.
Aktivitäten vor der Haustür
Kürzlich war Seidel in Hübitz und Siersleben unterwegs, um mit Kindern und Jugendlichen vor Ort Zeit zu verbringen und Angebote zu gestalten. Ein Highlight dabei war das gemeinsame Waffelbacken, bei dem nicht nur der Spaß im Vordergrund stand, sondern auch die gute Vorbereitung als Schlüssel zum Erfolg diente.
Frischer Wind in der Jugendarbeit bedeutet hier konkret, dass die mobile Jugendarbeit weiter ausgebaut wird. Dieses Konzept zielt darauf ab, Barrieren abzubauen und die Jugendarbeit niedrigschwellig und zugänglich zu machen. Indem Seidel die Angebote in die Dörfer bringt, erreicht sie Jugendliche, die sonst vielleicht nicht den Weg in zentrale Einrichtungen finden würden.
Ziel: Stärkung des ländlichen Raums
Die Initiative unterstreicht das Engagement der Gemeinde Gerbstedt, die Jugendarbeit auch abseits der Kernstadt zu fördern und so den ländlichen Raum zu stärken. Durch regelmäßige Besuche und angepasste Aktivitäten soll eine kontinuierliche Betreuung und Bindung zu den Jugendlichen aufgebaut werden.
Dieser Ansatz zeigt, wie durch innovative Konzepte und persönlichen Einsatz neue Akzente in der Jugendarbeit gesetzt werden können. Die mobile Jugendarbeit in Gerbstedt steht damit beispielhaft für eine zeitgemäße und bedarfsorientierte Jugendförderung im ländlichen Raum.



