Verfolgungsjagd in Malchow endet am Baum – Alkoholisierter Fahrer flieht verletzt
Alkoholisierter Fahrer flieht nach Verfolgungsjagd in Malchow

Riskante Flucht endet mit Baum-Crash: Alkoholisierter Fahrer verletzt sich bei Verfolgungsjagd

Ein 24-jähriger Mann aus Malchow hat sich einen Abend der besonderen Art bereitet, der mit einer aufwendigen Polizeiaktion, einem schweren Verkehrsunfall und einer nächtlichen Suchoperation endete. Weil er sich einer routinemäßigen Verkehrskontrolle entziehen wollte, lieferte er sich eine gefährliche Verfolgungsjagd mit Beamten, die schließlich an einem Baum ihr jähes Ende fand.

Die Ereignisse am Abend des 17. April

Gegen 23:50 Uhr befuhr der 24-jährige Deutsche mit seinem VW Pkw die Lagerstraße in Richtung L20. Im Bereich der Wohnsiedlung kam ihm ein Streifenwagen des Polizeihauptreviers Röbel entgegen. Die Polizisten entschieden sich, das Fahrzeug einer Verkehrskontrolle zu unterziehen, wendeten ihren Wagen und setzten zur Verfolgung an.

Statt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer des VW jedoch deutlich und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Die Beamten blieben hartnäckig hinterher und fanden das Auto schließlich etwa 30 Meter vor der Einmündung zur L20 in einer Linkskurve. Dort war der Pkw von der Fahrbahn abgekommen und mit voller Wucht gegen einen Baum geprallt.

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Großangelegte Suchaktion mit modernster Technik

Das Fahrzeug war nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit, der Fahrer jedoch spurlos verschwunden. Aufgrund der schweren Beschädigungen am Auto musste die Polizei von ernsthaften Verletzungen beim Fahrzeugführer ausgehen. In enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Malchow wurde die Unfallstelle professionell ausgeleuchtet.

Der Suchradius wurde systematisch mit einer Drohne abgeflogen, zusätzlich kamen speziell ausgebildete Fährtensuchhunde und moderne Nachtsichttechnik zum Einsatz. Trotz dieser intensiven Bemühungen konnte der Gesuchte am Unfallort nicht lokalisiert werden.

Überraschende Entdeckung an der Wohnanschrift

Die Lösung des Rätsels fand sich schließlich an der privaten Wohnadresse des 24-Jährigen. Bei der anschließenden Sachverhaltsaufnahme nahmen die Beamten deutlich Atemalkoholgeruch wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,67 Promille – deutlich über der gesetzlich erlaubten Grenze.

Der Beschuldigte wies mehrere Verletzungen auf, weshalb umgehend ein Rettungswagen alarmiert wurde. Nach der Erstversorgung wurde er zur weiteren Behandlung stationär in ein Krankenhaus eingewiesen. Parallel dazu ordneten die Ermittler eine Blutprobenentnahme an, um den Alkoholwert forensisch zu sichern.

Rechtliche Konsequenzen und erheblicher Sachschaden

Die Polizei ermittelt nun gegen den 24-Jährigen wegen des dringenden Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Sein Führerschein wurde umgehend sichergestellt und ist vorerst Geschichte.

Der materielle Schaden beläuft sich auf rund 5000 Euro. Der stark beschädigte Pkw musste durch den Fahrzeughalter in eigener Verantwortung geborgen werden. Ob der alkoholisierte Fahrer bei nüchternem Zustand klüger gehandelt hätte, bleibt Spekulation – die Konsequenzen seines Handelns sind jedoch real und schwerwiegend.

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