Vollsperrung der Arnulfstraße: Polizei durchsucht Tram nach Vorfall mit Messer
Arnulfstraße gesperrt: Polizei durchsucht Tram nach Messer-Vorfall

Vollsperrung der Arnulfstraße: Polizei durchsucht Tram nach Vorfall mit Messer

Die Münchner Arnulfstraße ist am Dienstag in beide Richtungen voll gesperrt, nachdem ein Vorfall in einer Tram der Linie 17 zu einem Großeinsatz der Polizei führte. Der Verkehr staut sich in Höhe des ehemaligen Briefzentrums, während Beamte den Zug gründlich durchsuchen.

Notruf wegen angeblicher Messerstecherei

Gegen 11.10 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein, der zunächst auf eine Messerstecherei in der Tram hindeutete. Zeugen hatten den Vorfall so geschildert, doch diese erste Einordnung bewahrheitete sich laut Polizeiangaben nicht. Stattdessen handelte es sich um einen Mann, der sich offenbar selbst mit einem Messer verletzte.

Mann flüchtet und wird gefasst

Der Verdächtige flüchtete nach dem Vorfall, wurde aber von der Polizei schnell gefunden. Er befindet sich nun in Polizeigewahrsam und wird ärztlich versorgt. Die Tram steht derzeit leer, da alle Fahrgäste sie verlassen haben. Weil der Mann seinen Rucksack in der Straßenbahn zurückließ, wird der Zug nun genau durchsucht.

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Einsatz von Sprengstoffhunden möglich

Die Polizei schließt nicht aus, dass Sprengstoffhunde zum Einsatz kommen, um den Rucksack und die Tram zu überprüfen. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, um mögliche weitere Gefahren auszuschließen. Die Sperrung der Arnulfstraße bleibt vorerst bestehen, bis die Durchsuchung abgeschlossen ist.

Die Hintergründe des Vorfalls werden weiter ermittelt, während die Verkehrsteilnehmer Geduld aufbringen müssen. Die Münchner Polizei bittet um Verständnis für die Behinderungen und empfiehlt, alternative Routen zu nutzen.

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