Tödlicher Bahnunfall bei Grevesmühlen: Frau und drei Hunde sterben nach Zugkollision
In der Nacht zum Samstag hat sich bei Grevesmühlen ein tragischer Bahnunfall mit Todesfolge ereignet. Dabei kamen eine Frau sowie drei Hunde ums Leben. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt in alle Richtungen.
Zugführer meldete Kollision mit möglichem Tier
Gegen 00:15 Uhr am Samstagmorgen meldete sich ein Mitarbeiter der Bahn bei der Bundespolizei und teilte einen Zusammenstoß zwischen dem Regionalexpress von Lübeck nach Schwerin mit einem möglichen Tier bei Grevesmühlen mit. Der Zugführer hatte den Zusammenstoß etwa 30 Minuten zuvor bemerkt, wobei er zunächst von einem Wildtier ausging und seine Fahrt fortsetzte.
Polizei findet leblose Frau und tote Hunde
Bei der Überprüfung der Unfallstelle durch Kräfte der Bundespolizei wurden eine leblose Frau und drei tote Hunde gefunden. Aktuell geht die Polizei von einem Unglücksfall aus, doch die Ermittlungen laufen weiter. André Falke vom Polizeipräsidium Rostock betonte, dass in alle Richtungen ermittelt werde, um die genauen Umstände aufzuklären.
Großes Aufgebot an der Unglücksstelle
An der Unglücksstelle waren neben der Bundespolizei auch zahlreiche weitere Einsatzkräfte im Einsatz:
- Kräfte des Polizeireviers Grevesmühlen
- Mitarbeiter der Kriminaldauerdienste aus Wismar und Schwerin
- Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Börzow
Der Bahnverkehr zwischen Lübeck und Grevesmühlen wurde vorübergehend unterbrochen, konnte aber am Morgen nach dem Unfall wieder aufgenommen werden. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen, um den Hergang des tragischen Vorfalls vollständig rekonstruieren zu können.



