Bank nach Einbruch in Schließfächer: Sicherheitskonzept wird vorgezogen überprüft
Bank überprüft Sicherheit nach Einbruch in Schließfächer

Bank nach Einbruch in Schließfächer: Sicherheitskonzept wird vorgezogen überprüft

Nach einem spektakulären Einbruch in Schließfächer einer Volksbank in Stuhr im Landkreis Diepholz kündigt die Bank an, ihr Sicherheitskonzept zeitlich vorzuziehen und sorgfältig zu analysieren. Die Ermittlungen der Polizei laufen derzeit auf Hochtouren, während die Bank mit ihren betroffenen Kunden im Austausch bleibt und die nächsten Schritte begleitet.

Professioneller Einbruch mit technischem Aufwand

Unbekannte Täter brachen am Freitagmittag über einen Lichtschacht in den Keller der Bank ein und leerten dabei 14 Schließfächer. Nach Angaben der Banksprecherin entspricht das bisherige Sicherheitskonzept den üblichen Standards, doch die Täter seien mit hoher Professionalität und erheblichem technischem Aufwand vorgegangen. „Dabei mussten mehrere mechanische Sicherungssysteme überwunden werden“, teilte die Sprecherin mit. Die Sicherheitsmaßnahmen werden ohnehin regelmäßig überprüft und bewertet, doch vor dem Hintergrund dieses Vorfalls wird diese Überprüfung nun vorgezogen.

Reaktion der Bank und betroffener Kunden

Die Filiale informierte am Wochenende die Besitzer der geplünderten Schließfächer. „Ein solcher Vorfall ist verständlicherweise mit starken Emotionen verbunden“, sagte die Banksprecherin. „Keiner unserer betroffenen Kundinnen und Kunden war erfreut über die Situation. Insgesamt ist die Kommunikation jedoch sachlich geblieben.“ Die Bank steht weiterhin mit den Betroffenen im Austausch und begleitet sie bei den nächsten Schritten. Über die genaue Beute machten weder die Bank noch die Ermittler Angaben, da dies dem Bankgeheimnis und dem Datenschutz unterliegt.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Zugang zu Schließfächern und Kündigungsmöglichkeiten

Die Geschäftsstelle der Volksbank in Stuhr ist seit Montagmorgen wieder regulär geöffnet. Ab Mittwoch sollen die Kunden wieder Zugang zu ihren Schließfächern erhalten. Die Bank betonte, dass es erfreulicherweise zu keiner direkten Konfrontation mit Mitarbeitenden gekommen sei und niemand körperlich verletzt wurde. „Selbstverständlich steht es allen Schließfachinhabern frei, ihr Schließfach zu kündigen“, erklärte die Sprecherin. „Entsprechende Anfragen bearbeiten wir selbstverständlich umgehend.“ Die Bank informiert nach und nach auch alle anderen Kunden über den Vorfall und die getroffenen Maßnahmen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration