Bankraub bei Bremen: Unbekannte brechen 14 Schließfächer in Stuhr auf
Bankraub bei Bremen: 14 Schließfächer aufgebrochen

Bankraub bei Bremen: Unbekannte brechen 14 Schließfächer in Stuhr auf

Bei einem spektakulären Einbruch in eine Bank in Stuhr nahe Bremen haben Unbekannte 14 Schließfächer von Privatkunden geleert. Die Polizei sucht derzeit nach den Tätern, die am Freitagmittag über einen Lichtschacht in den Keller der Bank eindrangen und dort gezielt den Raum mit den Schließfächern ansteuerten.

Zielgerichtete Vorgehensweise der Einbrecher

Nach Angaben der Ermittler öffneten die Täter gewaltsam die Tür zum Schließfachraum und brachen anschließend 14 der dort befindlichen Fächer auf. „Zu den Inhalten können wir nichts sagen, weil wir auch nicht wissen, was die Bankkunden dort platziert haben“, erklärte ein Sprecher der Polizei. Die Beute dürfte im Vergleich zu einem ähnlichen Vorfall in Gelsenkirchen Ende letzten Jahres, bei dem Millionenwerte erbeutet wurden, deutlich geringer ausfallen.

Laut Zeugenangaben könnte es sich um drei Täter handeln, die blaue Overalls trugen und vermutlich mit einem schwarzen Auto flüchteten. Bislang gibt es keine konkreten Spuren zu den Einbrechern.

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Mögliche Störung während des Einbruchs

Die Polizei ermittelt, ob die Einbrecher während ihrer Tat gestört wurden. Möglicherweise blieb ihnen nicht genug Zeit, weitere Schließfächer zu öffnen, da Bankmitarbeiter aus ihrer Pause zurückkehrten. Eine Mitarbeiterin entdeckte nach ihrer Pause im Keller einen beißenden Geruch und geöffnete Türen, was ihr sofort Unbehagen bereitete.

Die Feuerwehr führte daraufhin Messungen durch, stellte jedoch nach eigenen Angaben keine Gesundheitsgefahr fest. Warum die Täter den unbekannten Stoff versprühten, ist laut Polizei noch unklar.

Reaktion der Bank und Unterstützung für Betroffene

Die Bank hat nach eigenen Aussagen bereits Kontakt mit den betroffenen Kundinnen und Kunden aufgenommen. Über eine Notfall-Hotline können sich Betroffene am Wochenende informieren und Unterstützung erhalten.

Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Bankeinbrüchen ein, bei denen Schließfächer im Fokus stehen. Während in Gelsenkirchen noch im vergangenen Jahr ein Millionencoup gelang, scheint die Beute in Stuhr deutlich bescheidener auszufallen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um die Täter zu fassen und weitere Details zu klären.

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