Wohnungsbrand in München-Pasing: 43-Jähriger wegen Brandstiftung festgenommen
Nach einem Wohnungsbrand in München-Pasing am vergangenen Sonntag, dem 8. März 2026, hat die Polizei einen 43-jährigen Münchner wegen vorsätzlicher Brandstiftung festgenommen. Der Mann, der Bewohner der betroffenen Wohnung war, befindet sich nun in einer psychiatrischen Einrichtung, nachdem ein Unterbringungshaftbefehl gegen ihn erlassen wurde.
Ermittlungen führen zu Festnahme
Die umfangreichen Ermittlungen der Polizei ergaben Hinweise auf eine absichtliche Brandlegung. Der Tatverdächtige wurde tags nach dem Vorfall festgenommen, da er psychisch auffällig wirkte. Ein Ermittlungsrichter ordnete daraufhin die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung an. Der 43-Jährige war am Tag des Brands nicht in der Wohnung angetroffen worden.
Brandverlauf und Schäden
Eine Zeugin meldete am Sonntagabend gegen 22 Uhr ein lautes Geräusch und Rauch aus einer Nachbarwohnung in dem Wohnhaus in Pasing. Sie alarmierte die anderen Anwohner, die den Notruf wählten. Bei Eintreffen der Polizei hatte die Feuerwehr das Feuer bereits gelöscht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, doch der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Die Wohnung ist durch Brand- und Rauchgasschäden unbewohnbar.
Weitere Ermittlungen laufen
Die Münchner Kriminalpolizei sicherte vor Ort Spuren und führt die weiteren Ermittlungen durch das Kommissariat 13 fort. Der Fall unterstreicht die Bedeutung schneller polizeilicher Reaktionen bei Verdacht auf Brandstiftung.



