Ein fast 40 Jahre alter Mordfall kommt wieder ins Rollen: Die Schwestern Melanie und Karola Weimar wurden 1986 getötet. Nun steht der damalige Schwager im Fokus der Ermittlungen. Die BILD hat den Mann in Kalifornien aufgespürt und mit den Vorwürfen konfrontiert. Er weist alle Anschuldigungen zurück.
Die Tat und die Ermittlungen
Im Jahr 1986 wurden die beiden Schwestern Melanie und Karola Weimar unter bislang ungeklärten Umständen ermordet. Der Fall blieb jahrzehntelang ungelöst. Nun haben die Behörden einen neuen Verdächtigen ins Visier genommen: den damaligen Schwager der Opfer. Gegen ihn wird ermittelt, wie die BILD exklusiv berichtet.
BILD konfrontiert den Verdächtigen
Die BILD konnte den Mann in Kalifornien ausfindig machen und stellte ihn zur Rede. Der Beschuldigte zeigte sich überrascht und wies die Vorwürfe entschieden zurück. „Ich habe damit nichts zu tun“, sagte er gegenüber der Zeitung. Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Die Polizei hofft, mit modernen Methoden der Forensik den Fall endlich aufklären zu können.
Die Angehörigen der Opfer hoffen nach fast vier Jahrzehnten auf Gerechtigkeit. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob eine Auslieferung des Mannes aus den USA möglich ist. Der Coldcase von 1986 könnte bald seine endgültige Lösung finden.



