Mehr als drei Jahre nach dem spektakulären Diebstahl eines Goldschatzes aus dem Kelten Römer Museum im oberbayerischen Manching haben die Ermittlungen eine neue Wendung genommen. Die bayerische Polizei sucht erneut nach dem verschwundenen Großteil der Beute. Nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) vermuten die Beamten, dass sich das fehlende Gold auf einem Grundstück in der Gemeinde Plate in Mecklenburg-Vorpommern befindet. Dieses Grundstück gehört dem Hauptverdächtigen und seiner Partnerin.
Hintergrund des Diebstahls
Der Goldschatz, der aus wertvollen keltischen Artefakten bestand, wurde im November 2022 aus dem Museum gestohlen. Die Tat hatte damals bundesweit für Aufsehen gesorgt, da es sich um einen der bedeutendsten archäologischen Funde der Region handelte. Die Ermittler konnten zwar einige Verdächtige identifizieren, ein Großteil des Goldes blieb jedoch verschwunden.
Neue Suchaktion in Plate
Die aktuellen Suchmaßnahmen konzentrieren sich auf das Anwesen des Hauptverdächtigen in Plate. Die Polizei hat das Gelände weiträumig abgesperrt und setzt modernste Technik wie Bodenradargeräte ein, um nach versteckten Gegenständen zu suchen. Es wird vermutet, dass die Täter das Gold vergraben haben, um es später zu bergen oder zu verkaufen.
Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da das Gelände weitläufig ist und die Beute möglicherweise gut versteckt wurde. Die Polizei hofft jedoch, mit der erneuten Suche endlich den Verbleib des wertvollen Schatzes zu klären.



