Ein schockierender Fund beschäftigt die Kriminalpolizei in Waren: Ende Februar entdeckte eine Spaziergängerin auf einem Feldweg zwischen Alt Rehse und Siehdichum nahe Penzlin insgesamt 25 illegal entsorgte Wellasbestplatten. Die Frau informierte umgehend die Polizei, doch bisher fehlen konkrete Hinweise auf den Verursacher. Nun hofft die Kripo auf Unterstützung aus der Bevölkerung.
Illegale Müllentsorgung mit gefährlichen Folgen
Asbest ist ein hochgradig gesundheitsschädlicher Stoff, der bei unsachgemäßem Umgang schwere Erkrankungen wie Lungenkrebs auslösen kann. Die illegal entsorgten Platten wurden vermutlich Mitte bis Ende Februar auf dem Feldweg abgeladen. Aufgrund ihrer Abmessungen – drei Meter lang und knapp einen Meter breit – gehen die Ermittler davon aus, dass der Transport mit einem Transporter oder einem Pkw mit Anhänger erfolgte.
Spuren an den Platten
An den Wellasbestplatten fanden sich schwarze Farbreste und Befestigungsschrauben. Dies deutet darauf hin, dass die Platten zuvor auf einem Dach – möglicherweise eines Schuppens oder Gartenhauses – montiert waren. Die Polizei vermutet, dass der Täter aus der Region stammt und durch die illegale Entsorgung Kosten für den Annahmehof oder den Transport sparen wollte. Dennoch werden alle Ermittlungsrichtungen geprüft.
Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise: Wer hat im genannten Zeitraum Personen oder Fahrzeuge beobachtet, die solche Wellasbestplatten geladen hatten? Wer kann Angaben dazu machen, wer vor Februar derartige Platten abgebaut oder verladen hat? Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Waren unter der Telefonnummer 03991 1760 zu melden oder die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu kontaktieren.



