Greifswald: 63-Jähriger verliert 180.000 Euro bei Krypto-Anlagebetrug im Netz
Ein 63-jähriger Mann aus dem Raum Greifswald ist auf einen schwerwiegenden Anlagebetrug im Internet hereingefallen und hat dabei fast 180.000 Euro verloren. Die Polizei meldet, dass der Senior im November letzten Jahres im Internet auf ein vermeintlich lukratives Angebot für Kryptowährungsinvestitionen aufmerksam wurde.
Verträge und leere Versprechen
Nach einer angeblichen Beratung durch die betrügerische Firma investierte der Mann bis Ende Januar die hohe Summe von 180.000 Euro. Die Täter sicherten ihm vertraglich einen Gewinn von rund 500.000 Euro zu, doch die Auszahlung blieb aus. Als der Betroffene keine Möglichkeit fand, das versprochene Geld abzurufen oder eine Auszahlung anzuweisen, erkannte er den Betrug und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Polizei warnt vor unseriösen Online-Angeboten
Die Polizei nutzte den Vorfall, um eindringlich vor unseriösen Geldanlagen im Internet zu warnen. Oft verlieren Opfer dabei ihre gesamten Ersparnisse, betonten die Beamten. Die Täter agieren meist aus dem Ausland und nutzen verschiedene Methoden, um ahnungslose Investoren zu ködern:
- Werbeanzeigen in sozialen Medien und im Internet
- Anrufe von Callcentern mit aggressiven Verkaufsgesprächen
- E-Mails mit verlockenden Investitionsangeboten
Die Ermittlungen in diesem Fall laufen, doch die Polizei betont, dass solche Betrugsmaschen schwer zu verfolgen sind, da die Täter oft international organisiert sind. Verbrauchern wird geraten, bei Online-Angeboten besonders vorsichtig zu sein und sich vor Investitionen gründlich zu informieren.



