Ein tragischer Verkehrsunfall hat sich am Mittwochabend auf der Bundesstraße 3 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ereignet. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, zwei weitere wurden leicht verletzt. Beteiligt waren zwei hochmotorisierte Porsche, von denen einer völlig zerstört wurde. Die genaue Unfallursache ist noch unklar.
Unfallhergang
Nach ersten Informationen ereignete sich der Unfall am späten Mittwochabend zwischen Schallstadt und Freiburg auf Höhe der Unterführung zur Bundesstraße 31. Beide Sportwagen waren in Richtung Freiburg Sankt Georgen unterwegs, als sie auf der regennassen Fahrbahn kollidierten. Ein Polizeisprecher erklärte am Donnerstagmorgen: „Wieso die beiden Fahrzeuge zusammenstießen, ist derzeit noch unklar.“
Schwere Zerstörung
Ein Porsche-Cabriolet kam schwer beschädigt an der Leitplanke der Bundesstraße zum Stehen. Darin befanden sich der 30-jährige Fahrer und sein 22-jähriger Beifahrer, die beide leicht verletzt wurden. Der zweite Porsche wurde bei dem Unfall komplett zerstört und in den angrenzenden Böschungsbereich geschleudert. Trümmerteile der Autos verteilten sich über die gesamte Fahrbahn.
Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass sogar die Reifen von der Achse gerissen wurden. Der 27-jährige Fahrer und sein 30-jähriger Beifahrer starben noch an der Unfallstelle. Die beiden Leichtverletzten wurden mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Aufgrund der Schwere des Unglücks wurden Notfallseelsorger eingesetzt, um Angehörige, Zeugen und Einsatzkräfte zu betreuen.
Ermittlungen laufen
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und sperrte die Bundesstraße 3 für sieben Stunden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Ein Gutachter soll den genauen Hergang rekonstruieren.



