Hundebiss im Regionalzug führt zu Ermittlungen gegen Halter
Ein Vorfall in einem Regionalzug zwischen Eisenach und Bebra hat die Polizei auf einen gesuchten Straftäter aufmerksam gemacht. Am Sonntagabend biss ein Hund, der entgegen der Vorschrift keinen Maulkorb trug, eine Mitreisende. Der 35-jährige Halter hatte das Tier zwar an der Leine, doch die mangelnde Sicherheitsvorkehrung führte zu der Verletzung.
Frau wird am Bahnhof Gerstungen versorgt
Die betroffene Frau wurde umgehend am Bahnhof von Gerstungen im Wartburgkreis medizinisch betreut. Während der Überprüfung des Hundehalters kam jedoch Überraschendes ans Licht: Der Mann hatte noch eine offene Strafe aus einer früheren Verurteilung in einem Betrugsfall zu begleichen.
Der Halter beglich einen Teil der ausstehenden Strafe und durfte anschließend seine Reise fortsetzen. Dennoch laufen nun Ermittlungen der Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen für Hunde in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Polizei warnt vor Nachlässigkeit bei Hundehaltern
Die Behörden weisen darauf hin, dass Hunde in Zügen und anderen öffentlichen Bereichen oft einen Maulkorb tragen müssen, um solche Vorfälle zu vermeiden. In diesem Fall hätte die Einhaltung der Vorschrift den Biss verhindern können. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Umstände des Vorfalls und die Verantwortung des Halters.
Dieser Bericht basiert auf Informationen der Deutschen Presse-Agentur vom 02. März 2026.



