Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 11 (L11) in der Nähe von Bützow sind am Samstagmittag zwei Personen leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei entstand ein erheblicher Sachschaden. Ein beteiligter Fahrer stand unter erheblichem Alkoholeinfluss: Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm knapp drei Promille. Gegen den 49-jährigen Deutschen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.
Unfallhergang: Vorfahrt missachtet
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein 44-jähriger Fahrer eines Mazda die L11 von Tarnow kommend in Richtung der Kreisstraße K7 (Ziebühl) nach links verlassen. Zeitgleich fuhr ein 49-jähriger Mann mit seinem Skoda auf der K7 und beabsichtigte gegen 12:30 Uhr, nach rechts auf die L11 abzubiegen. Offenbar übersah er dabei den vorfahrtsberechtigten Mazda, sodass es zur Kollision beider Fahrzeuge kam.
Verletzte und Folgen
Der Mazda-Fahrer zog sich eine Beinverletzung zu, seine Beifahrerin erlitt einen Schock. Beide wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Skoda-Fahrer blieb unverletzt. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 49-Jährigen ergab fast drei Promille. Im Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sofort sichergestellt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehr als 60.000 Euro geschätzt. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen.



