Sturzbetrunkener Trucker mit 3,8 Promille: Polizei musste ihn gewaltsam aus Führerhaus entfernen
Ein 54-jähriger Lkw-Fahrer ist nach einem schweren Verkehrsvergehen mit einer atemberaubenden Alkoholkonzentration von 3,8 Promille aus dem Verkehr gezogen worden. Der Vorfall ereignete sich auf der Autobahn 81 bei Dietingen, wo der betrunkene Trucker zunächst einen Unfall verursachte und anschließend Fahrerflucht beging.
Unfall an Baustelle und anschließende Flucht
Der alkoholisierte Fahrer streifte an einer Baustelle bei Rottweil eine Betonwand und beschädigte dabei mehrere Warnbaken erheblich. Statt anzuhalten und den Schaden zu melden, setzte der Mann seine Fahrt unvermindert fort. Eine aufmerksame Autofahrerin wurde Zeugin des Geschehens und alarmierte umgehend die Polizei.
Festnahme mit Widerstand
Die Beamten konnten den 54-Jährigen schließlich an einem Logistikzentrum in Bondorf im Landkreis Böblingen stellen. Der sturzbetrunkene Fahrer weigerte sich beharrlich, sein Fahrzeug zu verlassen. Die Polizisten sahen sich gezwungen, den Mann gewaltsam aus dem Führerhaus des Lastwagens zu ziehen, um ihn festnehmen zu können.
Weiterer Widerstand im Krankenhaus
Selbst im Krankenhaus setzte der Betrunkene seinen Widerstand fort und wehrte sich gegen die notwendige Blutentnahme zur Alkoholbestimmung. Die Messung ergab schließlich den extremen Wert von 3,8 Promille. Der Führerschein wurde dem Mann umgehend entzogen.
Drohende rechtliche Konsequenzen
Dem 54-Jährigen drohen nun ernsthafte Anklagen wegen mehrerer Straftaten. Die Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe der Straßenverkehrsgefährdung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der Fahrerflucht. Der Fall zeigt einmal mehr die gravierenden Gefahren von Alkohol am Steuer, insbesondere bei Berufskraftfahrern.



