Die Anwälte von Mette-Marits Skandalsohn Marius Borg Høiby (29) geben nicht auf. Schon zweimal haben sie versucht, seine Untersuchungshaft zu beenden – zweimal wurde es abgelehnt. Nun haben sie erneut einen Antrag gestellt. Der Vorschlag der Anwälte: Marius soll die Zeit bis zur Urteilsverkündung zu Hause verbringen können – eingeschränkt durch eine Fußfessel.
Juristisches Detail als Hindernis
Doch es gibt ein juristisches Detail, das Marius zum Verhängnis werden könnte. Die Staatsanwaltschaft hat Bedenken, dass eine Fußfessel nicht ausreicht, um Fluchtgefahr oder Wiederholungsgefahr auszuschließen. Zudem könnte die Schwere der Vorwürfe eine Entlassung unmöglich machen.
Chancen auf Entlassung
Wie sind seine Chancen auf eine Entlassung? Rechtsexperten sehen sie als gering an, da die bisherigen Ablehnungen auf klaren Gründen basieren. Sollte Marius dennoch freikommen, würde er voraussichtlich bei seiner Mutter oder in einer gesicherten Wohnung leben. Die Entscheidung des Gerichts wird in den kommenden Tagen erwartet.



