Messerattacke in Duisburger Bordell: Opfer in Lebensgefahr, Täter flüchtig
Messerattacke in Duisburg: Opfer in Lebensgefahr, Täter flüchtig

Messerattacke in Duisburger Bordell: Opfer in Lebensgefahr

Ein brutaler Messerangriff hat sich am späten Abend in einem Duisburger Bordell ereignet. Ein Mann wurde dabei mehrfach niedergestochen und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Polizei hat eine Mordkommission eingesetzt und fahndet intensiv nach dem flüchtigen Täter.

Großeinsatz der Ermittler im Rotlichtviertel

Gegen Mitternacht alarmierte ein Zeuge über den Notruf die Polizei, nachdem in einem sogenannten Laufhaus mit Prostituierten ein Mann attackiert worden war. Als erste Streifenwagen und der Notarzt eintrafen, lag das Opfer bewusstlos und blutüberströmt im Eingangsbereich des Etablissements. Der Mann hatte mehrere Messerstiche in Brust, Bauch und Rücken erlitten.

Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Schwerverletzte sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo eine Notoperation bis nach Mitternacht andauerte. Die Polizei sperrte den Tatort umgehend weiträumig ab und leitete umfangreiche Ermittlungen ein.

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Spurensicherung und Fahndung laufen auf Hochtouren

Ermittler in weißen Schutzanzügen sicherten im Eingangsbereich des Bordells mögliche Spuren zum Täter. Zeugen berichteten, dass der unbekannte Angreifer nach der Tat sofort geflüchtet sei und mit einem Fahrzeug vom Rotlichtviertel weggerast sei.

Was genau das Motiv für die brutale Attacke war, ist den Ermittlern aktuell völlig unklar. Es wird sowohl über einen Streit unter Freiern spekuliert als auch über die Möglichkeit, dass der Angreifer ein Zuhälter gewesen sein könnte. Das Opfer konnte bislang noch nicht befragt werden, da es sich in lebensbedrohlichem Zustand befindet.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Fahndung nach dem Messerstecher läuft im gesamten Ruhrgebiet auf Hochtouren. Die Mordkommission des Polizeipräsidiums Duisburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet dringend um Zeugenhinweise.

Insbesondere sucht die Polizei nach Personen, die beobachtet haben, mit welchem Fahrzeug der mutmaßliche Täter nach der Tat von der Vulkanstraße geflüchtet ist. Zeugen können sich bei der Polizei in Duisburg unter der Telefonnummer 0203-2800 melden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass es vor der Tat zu einem kurzen Wortgefecht zwischen dem Opfer und dem Täter gekommen sein könnte, bevor dieser das Messer zog und brutal zustach. Die genauen Umstände der Tat werden weiter intensiv aufgeklärt.

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