Mutter und Baby bei riskantem Abbiegemanöver in München verletzt
Ein beigefarbenes Auto hat am Donnerstagnachmittag in München-Sendling-Westpark einen Linienbus zu einer gefährlichen Vollbremsung gezwungen. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 17 Uhr im Bereich der Kreuzung Hansa- und Garmischer Straße, wo der Autofahrer unerwartet auf eine Rechtsabbiegerspur zog.
Folgen der abrupten Bremsung
Der Busfahrer der Linie 157, der mit etwa 20 Passagieren unterwegs war, konnte gerade noch einen Zusammenstoß vermeiden. Durch die plötzliche Bremsaktion verlor eine 30-jährige Mutter im Fahrzeug das Gleichgewicht. Sie stürzte und riss dabei den Kinderwagen mit, in dem ihr einjähriger Sohn saß.
Nach Angaben der Polizei erlitten beide leichte Verletzungen. Der Bub zog sich eine blutige Lippe zu, während die Mutter Prellungen und Schürfwunden davontrug. Die Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort, ein Krankenhausaufenthalt war nicht notwendig.
Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht
Der verantwortliche Autofahrer flüchtete unmittelbar nach dem Vorfall, ohne sich um die Folgen seines riskanten Manövers zu kümmern. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt nun wegen Unfallflucht und bittet dringend um Mithilfe der Bevölkerung.
Zeugen, die den Unfall am Donnerstagnachmittag beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 089/29100 bei der Polizei zu melden. Jede Information könnte dabei helfen, den flüchtigen Fahrer des beigefarbenen Fahrzeugs zu identifizieren.
Die Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Öffentlichkeit, um den Vorfall vollständig aufklären und gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten zu können. Solche Verkehrsverstöße gefährden nicht nur die unmittelbar Beteiligten, sondern stellen ein allgemeines Sicherheitsrisiko im städtischen Verkehr dar.



