Neustrelitz: Brandursache nach verheerendem Wohnhausfeuer weiterhin ungeklärt
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum verheerenden Wohnhausbrand in der Tiergartenstraße in Neustrelitz Ende März dauern weiter an. Die genaue Ursache des Feuers, das das Mehrfamilienhaus unbewohnbar machte, bleibt trotz intensiver Untersuchungen weiterhin unklar.
Zwei Ermittlungsansätze im Fokus
Laut Claudia Berndt von der Polizeiinspektion Neubrandenburg wird sowohl wegen fahrlässiger Brandstiftung als auch wegen eines möglichen technischen Defekts ermittelt. Weitere Auskünfte können aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit noch nicht erteilt werden, betont die Polizeisprecherin. Ein spezieller Brandursachenermittler wurde bereits eingesetzt, um den Vorfall genau zu analysieren.
Fünf Mietparteien verlieren ihr Zuhause
Durch den Großbrand und die intensiven Löscharbeiten entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 100.000 Euro. Das betroffene Gebäude, in dem zuvor fünf Mietparteien lebten, gilt als komplett unbewohnbar. Alle Bewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden und blieben unverletzt. Sie wurden vorübergehend in städtischen Notunterkünften untergebracht.
Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehren
Die Freiwilligen Feuerwehren Neustrelitz, Altstrelitz und Fürstensee leisteten mit insgesamt 40 Einsatzkräften schnelle und professionelle Hilfe. Sie begannen umgehend mit der Evakuierung der Hausbewohner und den umfangreichen Löscharbeiten im Gebäude. Trotz des verheerenden Schadens am Gebäude konnte durch den schnellen Einsatz Schlimmeres verhindert werden.
Die genauen Umstände, die zu dem Brand führten, werden weiterhin von den Ermittlungsbehörden geprüft. Die betroffenen Mieter müssen vorerst in den Notunterkünften bleiben, während die Ursachensuche und die Schadensbewertung fortgesetzt werden.



