Einsatzfahrt mit schwerem Unfall: Polizeiwagen kracht bei Rotlicht
Ein dramatischer Verkehrsunfall hat sich am Dienstagmorgen in Erlangen ereignet. Zwei Polizeibeamte waren mit aktiviertem Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Einsatz in Richtung Innenstadt unterwegs. An einer Kreuzung fuhren die Beamten über eine rote Ampel, was zu einer folgenschweren Kollision führte.
Heftiger Zusammenstoß mit erheblichem Sachschaden
Der Streifenwagen prallte mit dem Auto einer 24-jährigen Fahrerin zusammen, die gerade die Ampel passierte. Der Aufprall war so heftig, dass der Polizeiwagen zusätzlich gegen ein Verkehrsschild und einen Ampelmast geschleudert wurde. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall massiv beschädigt und sind voraussichtlich Totalschäden.
Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden auf mindestens 45.000 Euro. Neben den Fahrzeugschäden müssen auch die beschädigten Verkehrseinrichtungen ersetzt werden.
Zwei Personen leicht verletzt
Bei dem Unfall erlitten der 25-jährige Fahrer des Streifenwagens und die 24-jährige Autofahrerin leichte Verletzungen. Beide wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Beifahrer im Polizeiwagen blieb glücklicherweise unverletzt.
Die genauen Umstände des Unfalls werden nun von der Polizei untersucht. Dabei steht insbesondere die Frage im Fokus, ob alle Verkehrsregeln bei der Einsatzfahrt eingehalten wurden. Auch die Geschwindigkeit und Sichtverhältnisse zum Unfallzeitpunkt werden überprüft.
Der Vorfall zeigt erneut die Risiken von Einsatzfahrten im Stadtverkehr. Trotz Sonderrechten müssen auch Polizeifahrzeuge die besondere Sorgfaltspflicht wahren, insbesondere an Kreuzungen und bei Rotlicht.



