Formel 1: Mutmaßliche Räuberbande gefasst - Willi Weber zeigt sich erleichtert
Der ehemalige Formel-1-Manager Willi Weber hat sich erleichtert über die Festnahme der mutmaßlichen Täter geäußert, die ihn und seine Frau in ihrer Stuttgarter Villa überfallen hatten. Die Festnahme erfolgte in Rumänien, wie die Polizei mitteilte.
Überfall in der Villa im Kräherwald
Mitte Dezember wurde Willi Weber, die frühere rechte Hand von Formel-1-Legende Michael Schumacher, in seiner Villa im Stuttgarter Nobelviertel Kräherwald überfallen. Zusammen mit seiner Frau und einer Haushälterin musste der 83-Jährige in Angst ausharren – gefesselt, geschlagen und bedroht von einem vermummten Trio. Die Täter wussten genau, wie sie ins Haus gelangen und wo die Tresore standen.
Erst später gelang es Weber nach eigenen Angaben, sich von den Fesseln zu befreien und die Polizei zu alarmieren. Der Überfall hatte die Familie in tiefe Verunsicherung gestürzt.
Festnahme in Rumänien und weitere Ermittlungen
Die mutmaßlichen Täter wurden nach Polizeiangaben in Rumänien festgenommen und sollen ausgeliefert werden. Nach Überzeugung der Ermittler sind die vier Rumänen nicht nur für den Überfall auf Weber verantwortlich, sondern auch für mindestens zwei weitere Raubüberfälle auf Ehepaare in Stuttgart und dem Kreis Neu-Ulm.
Weber zeigte sich in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur erleichtert: „Das ist schon eine Genugtuung“, sagte er. „Aber es ist auch nicht so, dass man sich sicherer fühlt.“ Seine Worte spiegeln die anhaltende Verunsicherung wider, trotz des Fortschritts in den Ermittlungen.
Reaktionen und Auswirkungen
Der Fall hat in der Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt, insbesondere aufgrund der Prominenz Webers in der Formel-1-Szene. Die Ermittlungen laufen weiter, um die genauen Hintergründe des Überfalls und mögliche Verbindungen zu anderen Straftaten aufzuklären.
Weber betonte, dass die Festnahme ein wichtiger Schritt sei, aber das Erlebnis bleibe prägend. Die Polizei arbeitet eng mit internationalen Behörden zusammen, um die Täter vor Gericht zu bringen und die Sicherheit in der Region zu stärken.



