Gunnar Schupelius kritisiert: Ausländeranteil bei Gewalt am Berliner Hauptbahnhof bei 72 Prozent
Schupelius: 72% Ausländeranteil bei Gewalt am Berliner Hbf

Gewalt am Berliner Hauptbahnhof: Schupelius übt scharfe Kritik an Sicherheitslage

Der Berliner Hauptbahnhof gehört nach aktuellen Erkenntnissen zu den drei gefährlichsten Hauptbahnhöfen in ganz Deutschland. Diese alarmierende Einschätzung stammt von der Bundespolizei und wurde durch eine parlamentarische Anfrage der AfD im Bundestag öffentlich gemacht. Gunnar Schupelius, ein bekannter Kommentator, äußert in diesem Zusammenhang massive Bedenken zur Sicherheit der Fahrgäste.

Statistiken zeigen gemischtes Bild: Leichter Rückgang bei hoher Gesamtzahl

Die offiziellen Zahlen der Bundespolizei weisen für den Zeitraum von 2024 bis 2025 zwar einen leichten Rückgang der registrierten Straftaten auf. Konkret sank die Gesamtzahl von 4503 auf 4179 Delikte, während die Gewalttaten von 715 auf 654 Fälle abnahmen. Dennoch bleiben die absoluten Zahlen besorgniserregend hoch.

Rechnerisch bedeutet dies, dass am Berliner Hauptbahnhof im Jahr 2025 täglich durchschnittlich elf Straftaten und fast zwei Gewaltverbrechen registriert wurden. Körperverletzungen und Diebstähle stellen dabei die mit Abstand häufigsten Deliktformen dar und dominieren das Kriminalitätsgeschehen an diesem neuralgischen Verkehrsknotenpunkt.

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Ausländeranteil bei Tatverdächtigen erreicht 72 Prozent

Ein besonders brisanter Aspekt der Statistik betrifft die Nationalität der Tatverdächtigen. Der Anteil ausländischer Personen lag mit 2282 Fällen gegenüber 901 deutschen Tatverdächtigen bei knapp 72 Prozent. Diese Diskrepanz wirft Fragen zur Effektivität bestehender Sicherheitskonzepte auf.

Die häufigsten Nationalitäten unter den tatverdächtigen Ausländern waren Polen, gefolgt von Rumänen, Ukrainern und Bulgaren. Auf den Plätzen fünf und sechs folgten Syrer und Afghanen. Diese konkrete Aufschlüsselung verdeutlicht die internationale Dimension des Sicherheitsproblems am Berliner Hauptbahnhof.

Deutsche Bahn startet Sofortprogramm – Kritik an verspäteter Umsetzung

Zu Beginn des Jahres 2026 initiierte die Deutsche Bahn ein sogenanntes „Sofortprogramm“ für Sicherheit und Sauberkeit, das 25 deutsche Hauptbahnhöfe einschließlich Berlin umfasst. Die Maßnahmen sehen verstärkte Polizeipräsenz und den Ausbau von Videotechnik vor. Eine erste Bilanz für das erste Quartal 2026 steht allerdings noch aus.

Gunnar Schupelius stellt in seiner Kritik die Frage, warum dieses Sicherheitsprogramm nicht bereits früher umgesetzt wurde. Angesichts der anhaltend hohen Kriminalitätszahlen erscheint ihm die jetzige Initiative als überfällige Reaktion auf ein lang bekanntes Problem. Seine Kernaussage bleibt eindeutig: „Elf Straftaten pro Tag im Hauptbahnhof sind elf zu viel.“

Der Kommentator verbindet diese Sicherheitsdefizite mit weiteren Kritikpunkten an der Deutschen Bahn, insbesondere der mangelnden Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Züge. Für Schupelius steht fest: Das Unternehmen vernachlässigt in mehrfacher Hinsicht den Schutz und das Wohl seiner Fahrgäste.

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