Sparkasse warnt vor betrügerischen Telefonanrufen in Nordwestmecklenburg
Die Sparkasse Mecklenburg-Nordwest warnt aktuell vor einer neuen Welle betrügerischer Telefonanrufe in der Region Nordwestmecklenburg. Kunden berichten vermehrt von Kontaktaufnahmen durch unbekannte Personen, die sich als Mitarbeiter der Sparkasse ausgeben.
So erkennen Sie die Betrugsmasche
Die Anrufer stellen gezielte Fragen zu Edelmetallen, Wertgegenständen oder größeren Bargeldbeständen. Häufig fordern sie kurzfristige Besuche in Filialen – teilweise sogar außerhalb der regulären Öffnungszeiten. „Diese Anrufe stammen definitiv nicht von der Sparkasse!“, betont Mario Löscher, Leiter des Vorstandsstabs der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest.
Typische Vorgehensweise der Betrüger
- Fragen nach kürzlich erworbenen Edelmetallen oder anderen Wertgegenständen
- Erkundigungen über die Aufbewahrung von Bargeld oder Wertgegenständen zu Hause
- Aufforderung zu einem sofortigen Termin in einer Geschäftsstelle
- Hinweise auf angebliche Prüfungen von Banknoten oder Einlagerungen von Wertgegenständen
Was die Sparkasse niemals verlangt
- Telefonische Abfrage von Edelmetallkäufen oder zu Hause verwahrten Wertgegenständen
- Unangekündigte Bitte, persönliche Vermögenswerte in einer geschlossenen Filiale zu klären
- Aufforderung, Wertgegenstände oder größere Geldbeträge aufgrund eines Anrufs mitzubringen
So schützen Sie sich vor Betrug
Die Sparkasse empfiehlt dringend, Gespräche sofort zu beenden, wenn nach Vermögenswerten oder persönlichen Daten gefragt wird. Unter keinen Umständen sollten aufgrund eines Telefonanrufs Wertgegenstände transportiert oder mitgebracht werden. Wer unsicher ist, sollte direkt in einer Sparkassen-Filiale nachfragen oder die Polizei informieren.
Die betrügerischen Aktivitäten konzentrieren sich aktuell auf die Region Nordwestmecklenburg, insbesondere um Gadebusch und Wismar. Die Sparkasse betont, dass seriöse Bankmitarbeiter niemals unaufgefordert nach solchen sensiblen Informationen fragen würden.



