Bürgermeisterwahl in Ueckermünde: Kandidat berichtet von mutmaßlichen Schüssen
Die bevorstehende Bürgermeisterwahl in Ueckermünde wird von besorgniserregenden Vorfällen überschattet. Ein Kandidat hat laut Polizeiangaben mutmaßliche Schüsse gemeldet, was zu umfangreichen Ermittlungen der Behörden geführt hat. Die Polizei war am Samstagabend im Ortsteil Berndshof in Ueckermünde im Einsatz, nachdem der dort wohnhafte Wahlbewerber von zwei deutlichen Knallgeräuschen berichtete, die er als gegen ihn gerichtete Schüsse interpretierte.
Ermittlungen wegen versuchten Totschlags eingeleitet
Die Polizei hat aufgrund dieser Meldung Ermittlungen gegen Unbekannt wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag aufgenommen. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt, wie die Behörden mitteilten. Die genauen Umstände des Vorfalls sowie ein möglicher politischer Hintergrund werden derzeit intensiv geprüft. „Ein etwaiger politischer Hintergrund sowie die genauen Umstände des Sachverhalts müssen nun ermittelt werden“, erklärte die Polizei in einer offiziellen Stellungnahme.
Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden keine weiteren Angaben zu den betroffenen Personen gemacht. Die Polizei untersucht zudem, ob es Verbindungen zu anderen jüngsten Vorkommnissen im Zusammenhang mit der Bürgermeisterwahl gibt. Bereits zuvor waren Ermittlungen wegen Sachbeschädigungen eingeleitet worden, die ebenfalls einen Bürgermeisterkandidaten betrafen.
Wahltermin und mögliche Stichwahl
Die Bürgermeisterwahl in Ueckermünde ist für den 12. April angesetzt. Sollte keine absolute Mehrheit erreicht werden, ist eine Stichwahl für den 26. April vorgesehen. Die aktuellen Ereignisse werfen Fragen zur Sicherheit der Wahlkampagne auf und könnten die politische Atmosphäre in der Stadt beeinflussen.
Die Polizei betont, dass alle Hinweise ernst genommen werden und die Ermittlungen mit hoher Priorität vorangetrieben werden. Bürger werden aufgefordert, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden, um zur Aufklärung der Vorfälle beizutragen.



