Vier Verdächtige nach linksextremem Brandanschlag auf Berliner Stromversorgung ermittelt
Ein halbes Jahr nach dem mutmaßlich linksextremen Brandanschlag auf die Stromversorgung des Berliner Technologieparks Adlershof hat die Polizei vier Verdächtige ermittelt. Die Ermittlungen führten zu umfangreichen Hausdurchsuchungen in mehreren Städten und Bundesländern.
Details zu den Ermittlungen und Beschuldigten
Den vier Beschuldigten im Alter von 28, 31, 35 und 36 Jahren wird verfassungsfeindliche Sabotage vorgeworfen. Sie sollen am 9. September 2025 durch einen Brandanschlag auf zwei Strommasten den folgenschweren Stromausfall verursacht haben. Dieser Anschlag führte dazu, dass zeitweise rund 50.000 Privathaushalte und etwa 2.000 Gewerbebetriebe in Berlin-Adlershof ohne Strom waren.
Umfangreiche Durchsuchungen und beschlagnahmte Beweismittel
Seit dem Morgen des 24. März 2026 durchsuchte die Polizei Wohnungen und andere Objekte in mehreren Berliner Bezirken, darunter Mitte, Neukölln, Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow. Zusätzlich fanden Durchsuchungen in Düsseldorf, Kyritz in Brandenburg und Hamburg statt. Bei diesen Aktionen beschlagnahmten Polizei und Staatsanwaltschaft zahlreiche Beweismittel, wie Handys, Laptops, Unterlagen und diverse weitere elektronische Geräte.
Folgen des Anschlags und aktuelle Lage
Der Brandanschlag im Herbst 2025 hatte erhebliche Auswirkungen auf die Infrastruktur und das tägliche Leben in Berlin-Adlershof. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden die beschlagnahmten Beweismittel auswerten, um weitere Erkenntnisse über die Hintergründe und mögliche Netzwerke zu gewinnen.



