Wegen verweigerter Zigarette: Mann schlägt Straßenbahnfahrer mit Krücke nieder
Wegen Zigarette: Mann schlägt Tram-Fahrer mit Krücke nieder

Wegen verweigerter Zigarette: Mann schlägt Straßenbahnfahrer mit Krücke nieder

Ein vermeintlich harmloser Wunsch nach einer Zigarette eskalierte am Dienstagabend in Würzburg zu einer brutalen Gewalttat. Ein 41-jähriger Mann schlug einen Straßenbahnfahrer mit einer Krücke nieder, nachdem dieser ihm keine Zigarette geben wollte. Die Polizei nahm den Randalierer nach einem weiteren Angriff auf Einsatzkräfte fest.

Auslöser: Eine verweigerte Zigarette

Alles begann an einer Endhaltestelle der Würzburger Straßenbahn. Der 41-Jährige bat den 42-jährigen Fahrer um eine Zigarette. Als dieser ablehnte, reagierte der Mann zunächst mit lautstarken Beleidigungen. Doch dann griff er zu einer Krücke und schlug dem Fahrer mit voller Wucht auf den Kopf.

Handgemenge auf den Gleisen

Bei dem folgenden Kampf landeten beide Männer auf den Gleisen. Dem Fahrer gelang es schließlich, sich in die Straßenbahn zu retten und von dort aus die Polizei zu alarmieren. Der Angreifer flüchtete zunächst vom Tatort, wurde aber wenig später im Rahmen einer Fahndungsaktion gefasst.

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Weitere Attacken auf Polizeibeamte

Doch damit war die Gewaltspirale noch nicht beendet. Als die Polizisten eintrafen, griffen der Randalierer und seine 47-jährige Lebensgefährtin die Einsatzkräfte mehrfach an. Beide mussten zeitweise gefesselt werden, um weitere Angriffe zu verhindern.

Polizist bei Festnahme verletzt

Während der Fahrt zur Wache trat der 41-Jährige gegen die Scheibe des Streifenwagens und verursachte Sachschäden. Auch in der Haftzelle leistete er weiter Widerstand – er versuchte, die Beamten zu treten und zu beißen. Dabei wurde ein Polizist verletzt und musste medizinisch versorgt werden.

Mehrere Anklagepunkte

Der Mann muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung. Die Ermittlungen dauern an, während der Beschuldigte in Untersuchungshaft bleibt.

Die Würzburger Polizei betonte in einer Stellungnahme, dass Gewalt gegen Fahrpersonal und Einsatzkräfte konsequent verfolgt wird. Der verletzte Straßenbahnfahrer wurde ambulant behandelt und hat den Vorfall körperlich weitgehend überstanden, leidet aber unter den psychischen Folgen der Attacke.

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