Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen Christian Ulmen
Die Schauspielerin Collien Fernandes hat sich erneut über Instagram zu Wort gemeldet und ihre Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen konkretisiert. In einem ausführlichen Posting beschreibt sie detailliert, was Ulmen ihr im Dezember 2024 in einem Gespräch gestanden haben soll.
Degradierungsfetisch und Machtgefühle
Laut Fernandes habe Ulmen einen sexuellen Fetisch entwickelt, mit dem er nicht mehr aufhören konnte: „Ein Degradierungsfetisch. Es macht ihn geil, mich zu erniedrigen und mich auf eine Art in meinem beruflichen Umfeld zu präsentieren, von der er wusste, dass ich sie schrecklich finden würde. Das gab ihm ein Gefühl von Macht! Macht über mich!“
Systematische Erstellung von Fake-Profilen
Fernandes beschreibt ein systematisches Vorgehen über etwa zehn Jahre hinweg:
- Erstellung diverser Fake-Profile unter ihrem Namen auf Social Media
- Kontaktaufnahme mit männlichen Usern, darunter fremde Männer und Personen aus ihrem beruflichen Umfeld
- Verschicken einer erotischen Geschichte, pornografischer Videos und erotischer Fotos
- Besonderer Wert auf Glaubwürdigkeit und privaten Charakter des Materials
„Er hat eine Geschichte verschickt, die er erotisch fand, er hat pornografische Videos und erotische Fotos verschickt. Dabei war ihm wichtig, dass alles glaubwürdig wirkt und dass das erotische Material privat anmutet, so als habe ich mich heimlich beim Sex gefilmt, selbst nackt aufgenommen.“
Intensive Online-Affären und mögliche Deepfakes
Laut Fernandes habe Ulmen unter ihrem Namen intensive Online-Affären mit etwa 30 Männern geführt, inklusive Telefonsex und in Aussicht gestellter sexueller Treffen, die kurzfristig abgesagt wurden. Weit mehr Männer seien angeschrieben worden, nicht alle hätten sich darauf eingelassen.
Besonders brisant ist ihre Aussage zu möglichen Deepfakes: „Wenn mir Männer sagen, die mit ‚Collien‘ in Kontakt standen, dass sie ein Gangbangvideo von mir gesehen haben VON MIR (!) nicht von Frauen, die mir ähnlich sehen, dann gibt es doch zwei Möglichkeiten: Möglichkeit a) bei meinem letzten Gangbang lief eine Kamera mit oder Möglichkeit b) es ist ein Deepfake, eine Montage, ein was auch immer.“
Kritik an der Presse und Aufruf zur Befragung des Täters
Fernandes übt scharfe Kritik an der Berichterstattung und dem Umgang der Presse mit ihr:
- Sie erhalte im 5-Minuten-Takt 30-seitige Fragebögen
- Sie könne nicht mehr hinterherkommen und habe auch andere Dinge zu tun
- Aus jeder nichtbeantworteten Frage werde eine Verschwörungstheorie gestrickt
Sie fordert stattdessen die Befragung des Täters mit zwei einfachen Fragen: „Waren Sie Ihrer Frau gegenüber gewalttätig? Haben Sie im Namen Ihrer Frau Fake-Profile erstellt und unter ihrem Namen pornografisches Material verschickt?“
„Der Täter möchte NICHTS unter Eid aussagen! GAR NICHTS! Ich schon. Überlegt doch mal, warum…“
Rechtliche Schritte von Ulmens Anwalt
Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Auf eine BILD-Anfrage zu den Vorwürfen antwortete Ulmen bisher nicht selbst. Sein Anwalt teilte in einem Informationsschreiben mit, dass die Berichterstattung nach summarischer Überprüfung aus mehreren Gründen rechtswidrig sei.
Es würden „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung“ verbreitet. Der Anwalt kündigte an, auch gegen den ‚Spiegel‘ rechtliche Schritte einzuleiten.
Die Vorwürfe von Collien Fernandes werfen schwerwiegende Fragen auf, während die rechtliche Auseinandersetzung zwischen den Parteien weiter andauert. Die Öffentlichkeit wartet auf weitere Entwicklungen in dieser komplexen und emotional aufgeladenen Angelegenheit.



