Australienreise: Harry und Meghan teilen emotionale Umarmungen in Kinderklinik
Prinz Harry (41) und seine Frau Herzogin Meghan (44) haben während ihrer aktuellen Australienreise bewegende Momente in einer Kinderklinik erlebt. Das Paar, das sich vor mehr als sechs Jahren vom engeren Kreis des britischen Königshauses losgesagt hat, reist diesmal auf eigene Faust durch den fünften Kontinent und wurde dennoch von Hunderten begeisterter Schaulustiger empfangen.
Herzlicher Empfang in Melbourne
Am Dienstagfrüh Ortszeit trafen die beiden zu einem viertägigen Besuch in Australien ein und machten einen Stopp im renommierten Royal Children's Hospital in Melbourne. Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete, entwickelten sich dort besonders emotionale Szenen: Meghan umarmte die vierjährige Patientin Lily innig, nachdem das Mädchen ihr ein selbstgeschriebenes Willkommensplakat und Blumen überreicht hatte. Gleichzeitig schloss Prinz Harry die Mutter einer dreizehnjährigen Patientin tröstend in die Arme.
Unterschied zu früheren Besuchen
Im Gegensatz zu ihrem letzten Australienaufenthalt im Jahr 2018, der noch im offiziellen Auftrag der Krone stattfand, agieren Harry und Meghan diesmal unabhängig. Ihre beiden Kinder, Prinz Archie (6) und Prinzessin Lilibet (4), sind Berichten zufolge im kalifornischen Zuhause der Familie geblieben, wo sie seit Längerem leben.
Eine siebzehnjährige Besucherin drückte die allgemeine Stimmung aus: „Wir lieben Prinz Harry in Melbourne, wir lieben ihn alle so sehr, einfach die ganze Königsfamilie.“ Trotz der Begeisterung vor Ort sind die beiden in ihrer alten Heimat Großbritannien nicht mehr sonderlich gut gelitten. Die BBC berichtete mit kritischem Unterton, dass das Programm der Reise nicht nur Besuche bei wohltätigen Organisationen, sondern auch bezahlte Auftritte umfasse.
Kontroverse Wahrnehmung
Die Australienreise von Harry und Meghan zeigt damit erneut die ambivalente öffentliche Wahrnehmung des Paares: Während sie international weiterhin auf royale Begeisterung stoßen, bleibt die Skepsis in britischen Medien und Teilen der Öffentlichkeit bestehen. Die emotionalen Momente in der Kinderklinik unterstreichen jedoch, dass der sogenannte „royale Zauber“ für viele Menschen nach wie vor funktioniert, selbst wenn das Paar offiziell nicht mehr im Namen der Monarchie handelt.



