Kaulitz-Brüder kritisieren Wunschlisten von Heidi Klums Kindern als 'komisch'
Kaulitz-Brüder kritisieren Heidi Klums Kinder

Kaulitz-Brüder äußern Kritik an Wunschlisten von Heidi Klums Kindern

Die Zwillinge Tom und Bill Kaulitz, bekannt als Mitglieder der Band Tokio Hotel, haben sich in ihrem Podcast "Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood" zu einem ungewöhnlichen Familienthema geäußert. Dabei kritisieren sie eine bestimmte Gewohnheit der Kinder von Heidi Klum, ihrer Stieffamilie. Die vier Kinder Leni, Henry, Johan und Lou, mit denen die Kaulitz-Brüder eng verbunden sind, geben zu Geburtstagen oft detaillierte Wunschlisten ab – eine Praxis, die bei Tom und Bill auf wenig Verständnis stößt.

Wunschlisten als "Kindersache": Toms klare Position

Im Podcast wurde die Frage aufgeworfen, wie die Promi-Brüder zu solchen Listen stehen. Tom Kaulitz antwortete zunächst diplomatisch: "Eigentlich gar keine schlechte Idee." Er gestand, selbst private Notizen über Wünsche zu führen, betonte jedoch entschieden, dass er diese niemals aktiv weitergeben würde. "Das ist Kindersache. Eine Wunschliste finde ich da zu viel", erklärte der Musiker und fügte hinzu, dass er seiner Frau keine solche Liste überreichen würde.

Konkret bezog sich Tom auf die Kinder von Heidi Klum, mit der er verheiratet ist. "Bei uns ist es ja aber wirklich so, die Kinder kommen immer noch mit ganzen Listen", schilderte er. Die Wünsche umfassen oft kleinere Artikel wie Make-up oder einen neuen Spiegel, insbesondere bei der 16-jährigen Lou. Doch sowohl Tom als auch sein Bruder Bill zeigen sich skeptisch. Bill Kaulitz kommentierte knapp: "Das finde ich gar nicht gut."

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Altersgrenze und kulturelle Hintergründe der Kritik

Tom Kaulitz begründete seine Haltung mit einer klaren Altersgrenze. "Ich finde, bis 18 ist das okay mit Listen, danach ist vorbei. Das finde ich als Erwachsener komisch", sagte er. Bill stimmte dieser Aussage ausdrücklich zu. Von den vier Kindern ist nur Lou noch minderjährig, während Leni, Henry und Johan bereits volljährig sind. Für Tom ist dies ein entscheidender Punkt: "Mit spätestens 20 bist du für mich voll erwachsen".

Diese Einstellung führt Tom auf seine europäische Erziehung zurück. "Da, wo wir aufgewachsen sind, war es ja so, da war man spätestens mit 18 raus aus dem Haus und wollte auf eigenen Beinen stehen", erklärte er. In diesem Alter sollte Selbstständigkeit normal sein, und materielle Wünsche könne man sich somit selbst erfüllen, ohne auf Listen angewiesen zu sein.

Die Philosophie der Überraschungsgeschenke

Gleichzeitig betonten die Kaulitz-Brüder, dass sie große Fans davon sind, ihre Liebsten mit persönlichen Geschenken zu überraschen. Für sie ist dies ein Zeichen von Wertschätzung und zeigt, dass man sich Gedanken macht, um anderen eine Freude zu bereiten. Die besten Geschenke sind die, mit denen man nicht rechnet, so ihre Überzeugung. Diese Herangehensweise steht im Kontrast zu den strukturierten Wunschlisten, die sie bei den Kindern kritisieren.

Die Familie Klum und Kaulitz, die beispielsweise beim "HeidiFest" im September 2025 in München gemeinsam auftrat, scheint trotz dieser unterschiedlichen Ansichten harmonisch verbunden zu sein. Die Diskussion im Podcast wirft jedoch ein Licht auf generationenübergreifende Unterschiede in der Geschenkkultur und Erziehungsphilosophie.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration