Prinzessin Sofia von Schweden äußert sich erstmals zu Kontakten mit Jeffrey Epstein
Prinzessin Sofia von Schweden (41) hat sich erstmals persönlich zu ihren Treffen mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) geäußert. Bereits im Dezember hatte der schwedische Hof bestätigt, dass die Prinzessin mehrfach persönlichen Kontakt zu Epstein hatte. „Prinzessin Sofia hat die betreffende Person vor etwa 20 Jahren ein paar Mal getroffen. Sie wurde der betreffenden Person um das Jahr 2005 herum einige Male vorgestellt“, hieß es damals in einer offiziellen Stellungnahme der königlichen Presseabteilung. Weitere Kontakte seien nicht erfolgt.
Erklärung am Rande eines Jugendgipfels in Stockholm
Am Rande des „Ctrl + Rights Youth Summit“ in Stockholm sprach die Prinzessin nun selbst über diese Begegnungen. „Wie bereits erwähnt, bin ich ihm bei einigen privaten Anlässen begegnet. Nachdem ich nun von all den schrecklichen Verbrechen gelesen habe, denen er junge Frauen ausgesetzt hat, bin ich unendlich dankbar, dass ich seit den wenigen Begegnungen in meinen Zwanzigern nichts mehr mit ihm zu tun hatte“, erklärte Sofia öffentlich. Sie fügte hinzu: „Meine Gedanken sind bei allen Opfern und ich hoffe, dass Gerechtigkeit geübt wird.“
Details zu den bekannten Treffen
Bisher waren zwei konkrete Treffen zwischen Sofia und Epstein öffentlich bekannt geworden:
- Ein erstes Treffen in einem Restaurant, bei dem sie ihm vorgestellt wurde
- Ein weiteres Treffen bei einer Filmvorführung in größerer Runde
Die Rolle der Mentorin Barbro Ehnbom
Die Verbindung zwischen Prinzessin Sofia und Jeffrey Epstein kam durch die schwedische Unternehmerin Barbro Ehnbom (81) zustande. Mitte der 2000er-Jahre nahm sich Ehnbom der damals jungen Sofia Hellqvist an, um das ehemalige Bikini- und Unterwäschemodel in die schwedische High Society einzuführen. Ehnbom war nicht nur eine enge Vertraute Epsteins, sondern betrieb auch das Netzwerk „Barbro’s Best and Brightest“ (BBB), das Epstein großzügig mitfinanzierte.
Eine Quelle gegenüber der schwedischen Zeitung „Expressen“ erklärte: „BBB wurde mit dem Ziel gegründet, kluge, junge, schöne Mädchen von der Handelshochschule für das Netzwerk zu rekrutieren, was Epsteins Motivation für die Finanzierung war.“ Als Gegenleistung soll Ehnbom Epstein mit Bekanntschaften versorgt haben.
Einladung auf die Privatinsel abgelehnt
Nachdem Ehnbom die junge Sofia in einer E-Mail vom 18. Dezember 2005 bei Epstein angepriesen hatte, lud dieser sie auf seine Privatinsel ein. Die heutige Frau von Prinz Carl Philip (46) lehnte diese Einladung jedoch ab. Jeffrey Epstein, der im Mai 2004 im Alter von 51 Jahren fotografiert wurde, starb am 10. August 2019 mit 66 Jahren in Haft. Die offizielle Todesursache lautete Suizid durch Erhängen in seiner Zelle.
Die Stellungnahme der Prinzessin markiert einen bedeutenden Schritt in der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit und unterstreicht ihre Distanzierung von den Verbrechen Epsteins. Die schwedische Königsfamilie steht damit erneut im Fokus internationaler Medienberichterstattung über Verbindungen zu dem umstrittenen Finanzier.



