171.300 Euro für Loitzer Generationen-Quartier – Bauverzögerungen durch Winterwetter
171.300 Euro für Loitzer Quartier – Bau stockt

Fördermittelübergabe für Loitzer Generationen-Quartier trotz Bauverzögerungen

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, Heiko Miraß, hat dieser Tage das Loitzer Rathaus besucht, um einen bedeutenden Zuwendungsbescheid zu überreichen. Dabei handelt es sich um eine Gesamtsumme von exakt 171.300 Euro, die nun für die Fertigstellung der Außenanlagen am künftigen Generationen-Quartier in der Loitzer Innenstadt bereitstehen.

Staatssekretär zeigt sich beeindruckt vom Baufortschritt

Heiko Miraß nutzte seinen Besuch nicht nur für die offizielle Übergabe, sondern nahm sich knapp eine Stunde Zeit, um sich ausführlich über den aktuellen Stand des gegenwärtig größten Loitzer Bauprojektes zu informieren. „Ich bin gerade daran vorbeigefahren, es sieht ja schon richtig gut aus“, gab der Staatssekretär zu Beginn des Gespräches seinen positiven Eindruck wieder.

An dem Treffen nahmen neben dem Gast aus Schwerin auch Loitzens Bürgermeisterin Christin Witt, Sebastian Raus als Geschäftsführer der Loitzer Stadtwerke – die als Hauptinvestor fungieren – sowie Solveig Wieck als Vertreterin des Sanierungsträgers BIG-Städtebau teil. Alle bestätigten den insgesamt positiven Baufortschritt.

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Winterwetter verursacht unerwartete Verzögerungen

Trotz des insgesamt guten Eindrucks musste Sebastian Raus jedoch einräumen, dass der anhaltende Winter der Baustelle erheblich zusetzt. „Durch die lang anhaltenden eisigen Temperaturen sind wir, sind die Gewerke, die gerade vor Ort sind, etwas in Verzug geraten“, erklärte der Stadtwerkechef gegenüber dem Staatssekretär.

Auf die entscheidende Frage nach dem Fertigstellungstermin gab Raus eine ehrliche Antwort: „Der ursprüngliche Termin, Mitte 2026, wird wohl nicht zu halten sein“. Allerdings betonte er, dass man nun sehen müsse, wie schnell in den kommenden Wochen und Monaten Baufortschritt erzielt werden könne.

Detailplanungen für Außenanlagen laufen bereits

Während die Bauarbeiten an den Gebäuden aufgrund der Witterung vorübergehend ins Stocken geraten sind, werden die Planungen für die Außenanlagen am Quartier derzeit intensiv vorangetrieben. „Fest steht, dass erst dann mit den Außenanlagen begonnen werden kann, wenn die Rüstung abgebaut ist“, stellte Sebastian Raus klar.

Die nun zur Verfügung stehende Summe setzt sich laut Solveig Wieck, Projektleiterin bei der BIG-Städtebau, aus Städtebau-Fördermitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Bundes zusammen. Die Stadt Loitz beteiligt sich zusätzlich mit einem Drittel an den Kosten für die Außenanlagen-Gestaltung.

Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität im Fokus

Die BIG-Mitarbeiterin erläuterte anhand von detaillierten Planungsunterlagen, dass die Fördermittel sowohl für die Finanzierung des künftigen Quartier-Hofes als auch für den Gehwegbau unmittelbar an der Häuserzeile eingesetzt werden.

Ein besonderer Erfolg konnte in Abstimmung mit der Denkmalbehörde erzielt werden: Der bisherige schmale Gehweg wird deutlich verbreitert, sodass dieser künftig problemlos mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl passierbar sein wird.

Der Hofbereich soll zudem begrünt werden und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet werden, um zum Verweilen einzuladen. Im Idealfall werden diese kleine grüne Oase mitten in der Loitzer Innenstadt dann Jung und Alt gemeinsam nutzen – ganz im Sinne des generationenübergreifenden Projektes, das bereits 2025 im Zuge der Aktion „Zukunftsstadt 2030“ in Loitz konzeptionell entwickelt wurde.

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