Schüler entdecken nachhaltige Holzwirtschaft im Templiner Sägewerk
In Templin erleben Schüler der Waldhofschule hautnah, wie Bäume aus dem eigenen Stadtwald zu hochwertigen Holzprodukten verarbeitet werden. Eine Schulklasse besuchte kürzlich das örtliche Sägewerk der Firma Holzindustrie Templin, um den kompletten regionalen Wirtschaftskreislauf von der Buche bis zum Brett zu verfolgen.
Grünes Klassenzimmer mit wirtschaftlichem Nutzen
Ein Teil des Templiner Stadtwaldes wird von der Waldhofschule gepachtet und dient den Schülern als lebendiges Klassenzimmer. Gleichzeitig stellt der Wald eine wichtige Einnahmequelle für die Schule dar, denn jedes Jahr werden gezielt Bäume geschlagen und verkauft. Diese nachhaltige Bewirtschaftung schafft Platz für neue Baumarten und macht den Wald widerstandsfähiger gegen den Klimawandel.
Exkursion mit Förster Joachim
Schulförster Joachim organisierte für seine Schüler eine besondere Exkursion zum Templiner Sägewerk, das die geschlagenen Stämme aus dem Frühjahr verarbeitet. „Ich möchte den Jugendlichen zeigen, wie regionaler Wirtschaftskreislauf funktioniert“, erklärt der engagierte Förster. Die Schüler konnten verfolgen, wie das Holz aus ihrem eigenen Stadtwald direkt vor Ort weiterverarbeitet wird.
Internationale Vermarktung mit regionalen Wurzeln
Während der Betriebsführung erläuterte Mitarbeiter Max Daher die globale Reichweite der Templiner Holzprodukte: „Wir beliefern nahezu alle Kontinente – nur die Antarktis nicht“. Für ihn stellt die Holzwirtschaft die schönste Form der Industrie dar, denn bei richtiger Bewirtschaftung ist sie absolut nachhaltig. Die Endprodukte wie Möbel oder Türrahmen können Jahrzehnte oder sogar länger genutzt werden.
Die Schüler waren beeindruckt von der modernen Verarbeitungstechnik und dem nachhaltigen Ansatz des Betriebs. Die Verbindung von regionaler Wertschöpfung und internationalem Vertrieb machte den Besuch zu einem besonderen Lernerlebnis für die junge Generation.



