Stadtverwaltung Oranienbaum-Wörlitz: Umzug ins Stadthaus verzögert sich bis ins zweite Quartal
Die städtebauliche Entwicklung im Landkreis Wittenberg erleidet einen kleinen Rückschlag. Der für das erste Quartal 2026 vorgesehene Umzug der Stadtverwaltung Oranienbaum-Wörlitz in das neue Stadthaus am Markt 1 in Oranienbaum wird sich voraussichtlich bis in das zweite Quartal verzögern. Grund dafür sind laut Angaben von Bürgermeister Maik Strömer (CDU) Verzögerungen bei den Arbeiten an den Außenanlagen, die durch ungünstige Witterungsbedingungen verursacht wurden.
Gründe für die Verzögerung und aktuelle Arbeiten
Bürgermeister Maik Strömer erklärte, dass die Arbeiten an den Außenanlagen des Stadthauses aufgrund der aktuellen Witterung nicht wie geplant vorankommen konnten. Diese Verzögerungen haben direkte Auswirkungen auf den Zeitplan des Umzugs, der nun nicht mehr im ersten Quartal, sondern erst im zweiten Quartal 2026 stattfinden wird. Parallel dazu werden im Gebäude selbst noch Restarbeiten durchgeführt, um die Räumlichkeiten für die Verwaltung vollständig herzurichten.
Die Tage im alten Rathaus in der Franzstraße sind somit zwar gezählt, aber die Verwaltung wird dort noch etwas länger verbleiben als ursprünglich geplant. Dieser Aufschub gibt jedoch Gelegenheit, alle notwendigen Vorbereitungen sorgfältig abzuschließen, betonte Strömer in einer Stellungnahme.
Hintergründe und weitere Entwicklungen
Der Umzug der Stadtverwaltung ist Teil eines größeren städtebaulichen Projekts im Landkreis Wittenberg, das darauf abzielt, die Verwaltungseffizienz zu verbessern und moderne Arbeitsbedingungen zu schaffen. Das Stadthaus am Markt 1 soll als zentraler Verwaltungssitz dienen und die bisherigen Standorte zusammenführen.
Neben den Bauarbeiten steht auch ein Treffen an, bei dem weitere Details zum Umzug und zur künftigen Nutzung des Stadthauses besprochen werden sollen. Dieses Treffen wird voraussichtlich in den kommenden Wochen stattfinden und soll Klarheit über den genauen Zeitplan und eventuelle weitere Maßnahmen bringen.
Die Verzögerung wird als vorübergehend angesehen, und die Stadtverwaltung betont, dass alle Anstrengungen unternommen werden, um den Umzug so reibungslos wie möglich zu gestalten. Bürgerinnen und Bürger werden über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.



