Leipzig - Im Moshpit umherspringen oder sich vor der großen Bühne die Beine in den Bauch stehen, weil dort in einer Stunde die Lieblingsband spielt: So ein Festival-Tag frisst manchmal ganz schön viel Kraft. Gut, wenn Festival-Fans den einen oder anderen energiereichen Snack im Gepäck haben. Zum Beispiel Müsliriegel, Trockenfrüchte, Nüsse oder auch Nussmus wie die Verbraucherzentrale Sachsen vorschlägt.
Was gehört auf die Packliste?
Um für zwei, drei, vier Tage Festival gut verpflegt zu sein, ist eine durchdachte Packliste wichtig. So schön es auch wäre: Zum allzu üppigen Durchfuttern an den Food-Ständen sagt das Portemonnaie bei vielen „Nein!“. Daher sind Lebensmittel ideal, die ungekühlt mehrere Tage überstehen, denn der Platz in der Kühltasche ist meist rar oder fürs Bier reserviert.
Vier Lebensmittel fürs Festival
Laut der Verbraucherzentrale Sachsen eignen sich besonders:
- Konserven: Wer nur an Dosen-Ravioli denkt, liegt falsch. Bohnen, Kichererbsen und Mais sind vielseitig. Mit einer Dose Kokosmilch und Gewürzen lässt sich auf dem Campingkocher sogar ein proteinreiches Curry zubereiten.
- Trockene Lebensmittel: Nudeln, Haferflocken, Knäckebrot, Reiswaffeln oder Couscous sind praktisch. Couscous kann sogar in kaltem Wasser aufquellen und zu einem Salat verarbeitet werden. Dafür den zubereiteten Couscous mit klein geschnittenem Apfel und Möhren mischen. Etwas Rote Bete aus dem Glas oder der Vakuum-Verpackung passt dazu. Ein Dressing aus Essig und Öl, das man zu Hause anrührt, rundet den Salat ab.
- Obst und Gemüse: Robuste Sorten wie Äpfel, Bananen oder Möhren eignen sich als Snack oder Topping für Porridge oder Reiswaffeln am Morgen.
- Luftgetrocknete Wurst: Chorizo oder Salami überstehen Festivals oft gut.
Wichtige Sicherheitshinweise
Ohne Campingkocher bleibt die Festival-Küche kalt. Doch Vorsicht: Auch wenn ein Regenschauer naht, sollte der Kocher niemals im Zelt benutzt werden. Die Verbraucherzentrale Sachsen warnt vor Kohlenmonoxidvergiftung und Brandgefahr.



