Inklusion auf dem Rasen: Wie Maria Jentsch trotz Behinderung beim Fußball aufblüht
Inklusion im Fußball: Maria Jentschs Erfolgsgeschichte

Inklusion auf dem Rasen: Eine Fußballgeschichte, die Mut macht

Fußball war schon immer die große Leidenschaft von Maria Jentsch. Doch für die 35-jährige Bad Lauchstädterin gestaltete sich die Ausübung dieses Sports aufgrund ihrer geistigen Behinderung lange Zeit als äußerst schwierig. Heute hat sie endlich eine sportliche Heimat gefunden – im Frauenfußballteam der LSG Klobikau-Milzau. Dort zeigt sie, wie Inklusion auf und neben dem Platz erfolgreich funktionieren kann.

Vom Wunsch zur Wirklichkeit: Marias Weg zum Fußball

Maria, die von allen liebevoll „Maxi“ genannt wird, ist seit der Gründung der Frauenmannschaft ein festes Mitglied des Teams. Ihre Entwicklung in den letzten Monaten hat selbst ihren Übungsleiter Jan Münnich-Tänzer beeindruckt. „Sie ist spielerisch zu einem festen Bestandteil unserer Mannschaft geworden“, betont der Trainer. Dabei stellt die geistige Behinderung der Sportlerin zwar eine besondere Herausforderung dar, doch das Team hat Wege gefunden, diese gemeinsam zu meistern.

Training mit besonderen Herausforderungen

Beim Training in der Klobikauer Schwarzeichehalle zeigt Maria Jentsch ihre fußballerischen Fähigkeiten. Ihre Ballführung ist eng und präzise, der Blick dabei stets auf das Spielgerät geheftet. „Dabei nach oben zu gucken, das schafft sie noch nicht“, erklärt Jan Münnich-Tänzer diese technische Besonderheit. Doch ansonsten ist der Übungsleiter voll des Lobes für die Fortschritte seiner Nummer 20. Die regelmäßigen Trainingseinheiten und die Unterstützung durch ihre Mitspielerinnen haben dazu geführt, dass Maria sich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickelt hat.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Teamgeist überwindet Barrieren

Das Besondere an der LSG Klobikau-Milzau ist der inklusive Ansatz, der hier gelebt wird. Die Mannschaft zeigt, dass Fußball mehr sein kann als nur ein Sport – er kann Brücken bauen und Menschen zusammenbringen, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen. Maria Jentschs Geschichte steht exemplarisch für viele ähnliche Fälle, in denen Sport zur gesellschaftlichen Teilhabe beiträgt. Das Zusammenspiel auf dem Platz funktioniert deshalb so gut, weil alle Beteiligten bereit sind, aufeinander einzugehen und voneinander zu lernen.

Eine Erfolgsgeschichte mit Vorbildcharakter

Die Integration von Maria Jentsch in das Frauenfußballteam der LSG Klobikau-Milzau zeigt, dass Inklusion im Sport nicht nur möglich, sondern auch bereichernd für alle Beteiligten ist. Ihre Entwicklung unterstreicht, wie wichtig solche Angebote für Menschen mit Behinderungen sind. Sie erhalten dadurch nicht nur die Möglichkeit, ihrer Leidenschaft nachzugehen, sondern erfahren auch soziale Anerkennung und Zugehörigkeit. Diese Fußballgeschichte aus Klobikau sollte Schule machen und anderen Vereinen als Inspiration dienen, ihre Türen ebenfalls weiter zu öffnen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration