Vogelbörse in Strasburg lockt Exoten-Züchter aus ganz Mecklenburg-Vorpommern
Vogelbörse Strasburg: Treffpunkt für Exoten-Züchter

Vogelbörse in Strasburg: Ein beliebter Treffpunkt für Exoten-Freunde

Die Vogelbörse des Ziergeflügel- und Exotenzüchtervereins Pasewalk/Strasburg hat sich einmal mehr als äußerst beliebter Treffpunkt für Züchter und Halter exotischer Vögel erwiesen. In der Strasburger Max-Schmeling-Halle herrschte reges Treiben, als sich Interessenten aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus einfanden, um seltene Vögel zu erwerben oder ihre eigenen Tiere anzubieten.

Frühzeitiges Erscheinen war entscheidend

Wer bei der Vogelbörse bestimmte Tiere erwerben wollte, musste rechtzeitig vor Ort sein. Jeannette Brandt aus Wildberg bei Altentreptow berichtete: „Wir waren schon fast zu spät, um die gewünschten Vögel zu bekommen.“ Zusammen mit Martin Burwitz aus Neustrelitz suchte sie nach neuen Farbvarianten für ihre Volieren. Die beiden betonen, dass die Vogelhaltung für sie ein reines Hobby ist und sie nicht als Züchter aktiv sind.

Vielfältiges Angebot an exotischen Vögeln

Das Angebot auf der Vogelbörse war beeindruckend vielfältig. Von Halsbandsittichen über Alexander- und Ziegensittiche bis hin zu Zebrafinken, Diamanttauben und Kanarien konnten die Besucher zahlreiche Vogelarten entdecken. Sogar einige Halter von Meerschweinchen und Kaninchen waren vertreten, was die Veranstaltung zusätzlich bereicherte, wie Ewald Rissmann, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, erklärte.

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Züchter aus der gesamten Region

Der Verein zählt etwa 30 Mitglieder, die nicht nur aus Pasewalk und Strasburg, sondern auch aus Torgelow, Eggesin, Löcknitz und verschiedenen Orten der Uckermark stammen. Die Autokennzeichen auf dem Parkplatz vor der Halle – darunter UM, NZ, OHV, GW, NVP und VR – zeugten von der überregionalen Anziehungskraft der Veranstaltung.

Persönliche Geschichten der Teilnehmer

Jürgen Zillmer aus dem uckermärkischen Gramzow zeigte sich zufrieden mit seinem Erwerb eines weißgefiederten Halsbandsittichs. „Ein gelber wäre mir noch lieber gewesen, aber dieser macht es auch“, sagte der 68-jährige Züchter, der früher selbst mit seinen Tieren zu Ausstellungen fuhr. Aufgrund von Absagen anderer Börsen wegen der Vogelgrippe hatte er sich für den Besuch in Strasburg entschieden.

Roswitha Rubbert und Artur Frase aus Groß Luckow fanden bei Vereinsmitglied Andreas Hagemann aus Alt Käbelich die gewünschten Diamanttauben. „Wir hatten schon im Kopf, was wir wollten. Für den Nachwuchs brauchen wir mehr Weibchen, Männchen sind genug da“, verriet Roswitha Rubbert. Auch sie betonten, dass die Vogelhaltung für sie ein Hobby ist.

Wirtschaftlicher Aspekt der Zucht

Für die Züchter ist die Börse eine gute Gelegenheit, überzähligen Nachwuchs abzugeben. Ewald Rissmann erklärte jedoch: „Reich wird man vom Verkauf nicht. Da kommt das Futtergeld für eine gewisse Zeit rein. Das war's.“ Andreas Hagemann fügte hinzu, dass man nicht alle Tiere behalten könne, besonders da Großsittiche bis zu zwölf Jahre alt werden und bei erfolgreicher Zucht schnell viele Jungtiere zusammenkommen.

Ausblick auf kommende Veranstaltungen

Der Verein richtet die Vogelbörse traditionell jedes Jahr im Frühjahr aus. Die nächste große Veranstaltung ist die Vogelschau am 24. und 25. Oktober in der Torgelower Stadthalle, die gleichzeitig als Landesausstellung Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. Diese Veranstaltung verspricht wieder ein Highlight für alle Vogel- und Exotenliebhaber der Region zu werden.

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