Woldegk: Modernes Sportzentrum rückt dank erster Förderung näher
Woldegk: Sportzentrum rückt dank Förderung näher

Woldegk: Erster Förderbescheid für neues Sportzentrum eingegangen

In der mecklenburgischen Stadt Woldegk herrscht große Freude und Erleichterung. Der erste offizielle Zuwendungsbescheid für das lang ersehnte moderne Sportzentrum ist nun eingetroffen. Diese Nachricht hat bei vielen Bürgern und Vereinsmitgliedern für emotionale Momente gesorgt.

Landesförderung über 500.000 Euro sicher

Das Förderinstitut des Landes Mecklenburg-Vorpommern hat Mittel in Höhe von 500.000 Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums bewilligt. Diese Summe ist speziell für Sportinfrastrukturmaßnahmen vorgesehen, zu denen das Woldegker Projekt zählt.

Allerdings enthält der Bescheid eine wichtige zeitliche Vorgabe: Innerhalb eines Jahres nach Bestandskraft muss mit dem Vorhaben begonnen werden. Eine Baugenehmigung liegt bereits vor, sodass dieser Punkt grundsätzlich erfüllbar ist.

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Gesamtkosten von 3 Millionen Euro erfordern weitere Finanzierung

Das ambitionierte Bauvorhaben ist mit Gesamtkosten von etwa 3 Millionen Euro veranschlagt. Trotz der ersten Zusage fehlt somit noch ein erheblicher Betrag. Die Stadt Woldegk hat daher bereits einen Antrag auf Bundesförderung über das Bundesprogramm Sanierung kommunaler Sportstätten gestellt.

Vize-Bürgermeister Hans-Joachim Conrad erläutert das Verfahren: „Im Interessenbekundungsverfahren wurde eine Projektskizze eingereicht. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages trifft die Projektauswahl, anschließend folgt die formale Antragstellung.“

Städtische Eigenmittel und Landeszuschüsse geplant

Die Stadtverwaltung hat ihre Hausaufgaben gemacht und plant, in einem Nachtragshaushalt Eigenmittel in Höhe von etwa 580.000 Euro bereitzustellen. Für den verbleibenden Fehlbetrag hofft man auf eine Sonderbedarfszuweisung vom Land Mecklenburg-Vorpommern.

Bürgermeister Tony Hyna berichtet: „Im November vergangenen Jahres wurde einer Woldegker Delegation im Innenministerium eine solche Zusage in Aussicht gestellt.“

Verein SG Mühlenwind drängt auf Modernisierung

Harry Müller, Sektionsleiter Fußball der SG Mühlenwind 1948, war Teil der Delegation und hat sich intensiv für das Projekt eingesetzt. „Ich freue mich so und hoffe, dass es weitergeht. Mir fällt ein Stein vom Herzen“, erklärt er sichtlich bewegt.

Der Verein zählt etwa 150 Mitglieder, darunter 100 Kinder. Die aktuellen Sportstätten sind stark veraltet: Nur eine Toilette und eine Dusche stehen zur Verfügung. Das neue Sozial- und Funktionsgebäude soll nicht nur dem Verein, sondern auch dem Schulsport dienen.

Müller betont: „Das muss ein Ende haben.“ Er hatte bereits bei Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und sogar beim ehemaligen Bundeskanzler Olaf Scholz für das Woldegker Vorhaben geworben.

Die ersten Schritte sind getan, doch der Weg zum fertigen Sportzentrum erfordert noch weitere finanzielle Unterstützung und beharrliches Engagement aller Beteiligten.

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