Flugverkehr komplett lahmgelegt: BER streicht alle Nahost-Verbindungen
Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat als direkte Folge der militärischen Eskalation im Nahen Osten sämtliche Flugverbindungen in die Region gestrichen. Sowohl Abflüge als auch Ankünfte aus den betroffenen Ländern sind derzeit nicht möglich, wie ein Sprecher des Flughafens bestätigte.
Betroffene Ziele und aktuelle Situation
Konkret betroffen sind laut Angaben des BER die wichtigen Drehkreuze:
- Tel Aviv in Israel
- Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten
- Dschidda in Saudi-Arabien
- Doha in Katar
Die Fluggesellschaften haben alle Verbindungen bis mindestens Montagvormittag abgesagt. Die Entscheidung erfolgte als unmittelbare Reaktion auf die sich zuspitzende Sicherheitslage in der Region.
Hintergrund der Eskalation
Auslöser für die drastische Maßnahme sind die koordinierten Raketenangriffe, die Israel und die USA am Samstagmorgen gegen Ziele im Iran gestartet hatten. Teheran reagierte darauf mit Gegenangriffen auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion.
Besonders brisant: Die israelische Armee gab bekannt, bei den Angriffen Irans obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet zu haben. Diese Entwicklung hat die ohnehin angespannte Sicherheitslage in der gesamten Nahost-Region dramatisch verschärft.
Empfehlungen für betroffene Passagiere
Der BER-Sprecher riet allen Reisenden, deren Flugpläne durch die Absagen betroffen sind:
- Sich umgehend über die offiziellen Webseiten ihrer Fluglinien zu informieren
- Direkt mit den Airlines alternative Reiseoptionen zu klären
- Von Anrufen bei der Flughafen-Hotline abzusehen, da diese keine individuellen Fluginformationen bereithält
Die Flughafenleitung betonte, dass die Sicherheit der Passagiere und Crews oberste Priorität habe. Man stehe in kontinuierlichem Austausch mit den Sicherheitsbehörden und werde die Lage täglich neu bewerten.
Wann der Flugverkehr in die Nahost-Region wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit völlig unklar. Die Entwicklung hängt maßgeblich von der weiteren politischen und militärischen Situation in der Krisenregion ab.



