Gestrandetes Segelschiff vor Cuxhaven: Komplizierte Bergung mit Schwimmkran im Gange
Bergung gestrandetes Schiff vor Cuxhaven läuft

Gestrandetes Segelschiff vor Cuxhaven: Komplizierte Bergung mit Schwimmkran im Gange

Seit Ende Januar sitzt ein rund 30 Meter langes Traditionsschiff auf einem Steindamm in der Außenelbe vor Cuxhaven fest. Jetzt läuft die aufwendige Bergung des Havaristen, bei der Spezialisten mit einem Schwimmkran, zwei Schleppern und einem Arbeitsschiff im Einsatz sind. Ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) teilte mit, dass die Arbeiten gut vorankommen und möglicherweise noch am Samstagabend abgeschlossen werden könnten.

Warum die Bergung so herausfordernd ist

Die Bergung des Segelschiffs gestaltet sich als äußerst kompliziert. Ursprüngliche Versuche, das Schiff freizuschleppen, scheiterten aufgrund von Ostwind und besonders niedrigen Wasserständen. Nach einer Begutachtung durch Experten wurden schwere Schäden im Schiffsrumpf festgestellt, die das Schiff zu einem wirtschaftlichen Totalschaden machen. Die Bergungskosten belaufen sich auf einen sechsstelligen Betrag, den der Eigentümer übernehmen muss.

Das WSA beauftragte schließlich ein Spezialunternehmen mit der Bergung. Die Behörde begleitet die Operation mit zwei weiteren Schiffen und warnt vorbeifahrende Schiffe vor der Gefahrenzone. Bereits Ende Januar hatten Seenotretter und ein Schiff des WSA vier Segler und einen Hund von Bord des gestrandeten Schiffs gerettet.

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Umweltschutzmaßnahmen bei der Bergung

Um mögliche Umweltschäden zu verhindern, halten die Spezialisten Technik zum Auffangen von Öl bereit, um bei einem Austritt von Schadstoffen schnell reagieren zu können. Bisher sei dies jedoch nicht notwendig gewesen, wie der WSA-Sprecher betonte. Es seien keine nennenswerten Umweltschäden bekannt. Die Behörde überwacht die Situation kontinuierlich, um sicherzustellen, dass die Bergung möglichst umweltverträglich abläuft.

Der Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts zeigte sich zufrieden mit dem Fortschritt der Arbeiten: „Sie kommen gut voran. Es läuft alles relativ gut und günstig ab.“ Die Bergungsteams arbeiten unter Hochdruck, um das Wrack sicher zu heben und die Schifffahrtsrinne wieder freizugeben.

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