Bundesverkehrsministerium unterstützt Westumfahrung Fürstenberg an der B96
Die geplante Westumgehung von Fürstenberg an der Bundesstraße B96 erhält nun auch offizielle Unterstützung aus Berlin. Das Bundesverkehrsministerium hat sich klar hinter das wichtige Verkehrsprojekt gestellt, wie der Parlamentarische Staatssekretär Christian Hirte (CDU) bei einer Sitzung des regionalen Entwicklungsbeirates für die B96 bestätigte.
Planerische Vorarbeit des Landes als Voraussetzung
Allerdings bleibt die Kostenübernahme durch den Bund an eine entscheidende Bedingung geknüpft: Das Land Brandenburg muss zunächst die notwendige planerische Vorarbeit leisten. Christian Hirte betonte ausdrücklich, dass das Land die Projektlösung und das Baurecht für die Westumgehung zügig entwickeln sollte. Erst nach Abschluss dieser Schritte könne der Bund über die Finanzierung der Umgehung entscheiden.
„Das Bestreben hierzu versichere ich gerne und erneut“, so der Parlamentarische Staatssekretär. Er begrüßte zugleich die bereits im Januar erfolgte Zusage von Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert (parteilos), die Westumfahrung Fürstenbergs planerisch voranzutreiben. Diese Zusage gebe dem Projekt eine konkrete Perspektive.
Zentrales Projekt für Verkehrssicherheit und Lebensqualität
Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert unterstrich die Bedeutung der Westumfahrung Fürstenbergs als zentrales Projekt für mehr Verkehrssicherheit und verbesserte Lebensqualität entlang der B96. „Mit der finalen Festlegung auf diese Trasse machen wir einen entscheidenden Schritt, um Engpässe zu beseitigen, Ortslagen zu entlasten und die B96 fit für die Zukunft zu machen“, erklärte der frühere Bürgermeister des nahegelegenen Templin.
Tabbert fügte hinzu: „Anwohner und Anwohnerinnen werden entlastet vom Durchgangsverkehr und zugleich wird auch die Leistungsfähigkeit dieser wichtigen Nord-Süd-Achse verbessert.“ Die Westumfahrung soll somit gleichzeitig die Belastung für die lokale Bevölkerung reduzieren und die Verkehrseffizienz auf der bedeutenden Bundesstraße steigern.
Entwicklungsbeirat als wichtiges Gremium
Die Bekanntgabe der Bundesunterstützung erfolgte anlässlich einer Sitzung des regionalen Entwicklungsbeirates für die B96. Dieses Gremium spielt eine zentrale Rolle bei der Koordination und Planung von Verkehrsprojekten entlang der wichtigen Nord-Süd-Verbindung. Die positive Haltung des Bundesverkehrsministeriums gibt dem Vorhaben nun zusätzlichen Rückenwind und unterstreicht die überregionale Bedeutung der geplanten Umgehung.
Die Westumfahrung Fürstenbergs steht damit vor einem wichtigen Meilenstein. Während die politische Unterstützung auf Bundes- und Landesebene nun klar ist, hängt die konkrete Umsetzung weiterhin von der zügigen planerischen Arbeit des Landes Brandenburg ab. Alle Beteiligten betonen die Dringlichkeit des Projekts für die Verkehrsentwicklung in der Region.



