Verkehrswacht kontrolliert Kindersicherung vor Grundschule in Ueckermünde
Kindersicherung: Verkehrswacht kontrolliert vor Grundschule

Am Mittwochmorgen führte die Verkehrswacht Uecker-Randow vor der Grundschule in der Pasewalker Pestalozistraße eine Kontrollaktion unter dem Motto „100 Prozent geschnallt?!“ durch. Dabei überprüften die Mitglieder, ob Kinder in den Autos vorschriftsmäßig gesichert waren. Unterstützt wurde die Aktion von Grundschülern, Polizeibeamten, der Präventionsberaterin Andrea Semmler sowie Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Stadt.

Strafmandat aus Kinderhand

Die kleinen Helfer übergaben bei Verstößen ein sogenanntes „Strafmandat aus Kinderhand“. Dies musste jedoch nur selten ausgestellt werden. Michael Ernst von der Verkehrswacht Uecker-Randow erklärte: „Bei der heutigen Aktion sollen vor allem Informationen für Kinder und Eltern richtiges Verhalten bewirken.“ Die Aktion fand zeitgleich in 20 Orten in Mecklenburg-Vorpommern statt.

Änderung der Straßenverkehrsordnung

Bereits vor mehr als 20 Jahren wurde durch eine Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) festgelegt, dass Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr nur mitgenommen werden dürfen, wenn „amtlich genehmigte und für das Kind geeignete Rückhalteeinrichtungen“ verwendet werden. Die Verkehrswacht und die Polizei appellieren an alle Autofahrer, ihrer Verantwortung nachzukommen und bei jeder Fahrt für einen wirkungsvollen Schutz aller mitgenommenen Kinder zu sorgen. In Mecklenburg-Vorpommern verunglücken jedes Jahr rund 150 Kinder bis zu zehn Jahren als Mitfahrer im Auto.

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Die Kampagne „100 Prozent geschnallt?!“ ist eine gemeinsame Initiative der Verkehrswacht, der Polizei und weiterer Partner. Weitere Informationen sind auf der Webseite www.geschnallt-mv.de zu finden.

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