ÖPNV-Streik in München: Alle Alternativen für Ihre Mobilität an diesem Wochenende
Münchner ÖPNV-Streik: So kommen Sie trotzdem durch die Stadt

ÖPNV-Streik legt München lahm: So finden Sie trotzdem Ihr Fortbewegungsmittel

Von Freitag, dem 27. Februar 2026, bis Sonntag, dem 1. März 2026, wird der öffentliche Nahverkehr in München erneut bestreikt. U-Bahnen, Busse und Trambahnen fallen größtenteils aus oder verkehren nur eingeschränkt. Für alle, die dennoch in der Stadt unterwegs sein müssen, gibt es jedoch zahlreiche Alternativen, um mobil zu bleiben.

Welche öffentlichen Verkehrsmittel sind vom Streik betroffen?

Der Streik betrifft primär die Verkehrsmittel der Münchner Verkehrsgesellschaft. U-Bahnen und Trambahnen werden nur mit dem verfügbaren Personal betrieben, was zu starken Einschränkungen führt. Bei den Bussen wird erwartet, dass nur ein Teil der Linien bedient werden kann, da viele Fahrer streiken. Betroffen sind Busse mit den Liniennummern 0 bis 199.

Alternativen zum ÖPNV: Diese Optionen stehen zur Verfügung

Wer nicht zu Fuß gehen kann oder kein eigenes Fahrzeug besitzt, muss nicht verzweifeln. München bietet eine Vielzahl an Alternativen, die während des Streiks genutzt werden können.

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S-Bahn und Regionalzüge: Zuverlässige Verbindungen

Da die S-Bahn zur Deutschen Bahn gehört, ist sie vom Streik nicht betroffen und verkehrt fahrplanmäßig. Auch bestimmte Regionalzüge halten innerhalb Münchens und bieten Verbindungen aus allen Himmelsrichtungen.

  • Süden: Regionalbahnen aus dem Oberland und Rosenheim halten an Stationen wie Solln, Harras und Hauptbahnhof.
  • Osten: RE 5 und RB 58 verbinden Grafing, Ostbahnhof und Hauptbahnhof.
  • Norden: Aus Passau und Landshut kommend, halten RE 3 und RB 33 in Freising und weiteren Stationen.
  • Westen: Regionalzüge aus Augsburg und Geltendorf bringen Fahrgäste nach Pasing und Hauptbahnhof.

Leihfahrzeuge: Flexibel und elektrisch unterwegs

Für kurze Strecken oder individuelle Routen stehen verschiedene Leihfahrzeuge zur Verfügung. Diese können über Apps gebucht und genutzt werden.

Call a Bike: Die klassische Leihrad-Lösung

Die Leihräder der Deutschen Bahn sind an über 270 Stationen in München verfügbar. Es gibt drei Tarifmodelle: Das Starter-Paket ohne Grundgebühr, das Basic-Modell mit Jahresgebühr und das Premium-Abo mit monatlicher Zahlung. Die Räder müssen an Stationen zurückgegeben werden.

E-Bikes und E-Scooter: Elektrische Unterstützung

Mehrere Anbieter bieten elektrische Fahrzeuge an, die über Apps gebucht werden können.

  • Dott: E-Bikes und E-Scooter müssen auf blau markierten Parkflächen abgestellt werden. Die Preise variieren je nach Region.
  • Emmy: Rote Elektroroller mit Registrierungsgebühr von 4,95 Euro, die als Guthaben gutgeschrieben wird. Rückgabe auf öffentlichen Parkplätzen im Geschäftsgebiet.
  • Voi: Schwedischer Anbieter mit Freischaltgebühr von 99 Cent und Minutenpreisen. Parken auf ausgewiesenen Abstellplätzen erforderlich.
  • Lime: E-Scooter und E-Bikes mit austauschbaren Batterien. Rückgabe über die App mit Foto des geparkten Fahrzeugs.

Praktische Tipps für die Nutzung

Für alle Leihfahrzeuge gilt: Die Registrierung erfolgt über die jeweilige App, wobei in der Regel eine Kreditkarte oder andere Zahlungsmethode benötigt wird. Achten Sie auf die Parkregeln, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Viele Anbieter können auch über die MVG-Go-App genutzt werden, was die Buchung vereinfacht.

Mit diesen Alternativen können Sie den ÖPNV-Streik in München überbrücken und Ihre Wege in der Stadt flexibel gestalten. Planen Sie Ihre Routen vorab und nutzen Sie die verfügbaren Optionen, um reibungslos unterwegs zu sein.

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