Niedersachsen investiert Rekordsumme von 26,5 Millionen Euro in Radwege-Ausbau
Niedersachsen: 26,5 Mio. Euro für Radwege-Ausbau

Niedersachsen investiert Rekordsumme in Radwege-Ausbau

Mit einer bemerkenswerten finanziellen Zuwendung von rund 26,5 Millionen Euro fördert das Land Niedersachsen in diesem Jahr den Neu- und Ausbau von Radwegen. Nach aktuellen Angaben des Verkehrsministeriums handelt es sich dabei um die bislang höchste Summe, die für die Radverkehrsinfrastruktur an Landesstraßen in Niedersachsen bereitgestellt wurde. Diese Investition ist ein zentraler Bestandteil des umfassenden Landesbauprogramms, das insgesamt etwa 170 Millionen Euro für Investitionen in Landesstraßen, Brücken und Radwege vorsieht. Ein Teil dieser Mittel stammt dabei aus dem Sondervermögen des Landes.

13 neue Projekte und 46 Sanierungen geplant

Landesweit sind insgesamt 13 neue Radwege geplant, die gezielt bestehende Lücken im Radwegenetz schließen sollen. Davon profitieren insbesondere Schulwege sowie Pendlerverbindungen, was die Alltagstauglichkeit des Radverkehrs deutlich erhöht. Darüber hinaus stehen 46 Radwege mit einer Gesamtlänge von etwa 130 Kilometern auf der Agenda für umfassende Sanierungsmaßnahmen. Zusätzlich werden drei sogenannte Bürgerradwege unterstützt, die in enger Zusammenarbeit mit Kommunen und lokalen Initiativen umgesetzt werden sollen.

Verkehrsminister Tonne betont hohen Sanierungsbedarf

„Wir haben einen hohen Sanierungsbedarf“, erklärte Wirtschafts- und Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne in einer aktuellen Stellungnahme. Das klare Ziel sei es, den Radverkehr verlässlich, sicher und alltagstauglich zu gestalten sowie besser an den öffentlichen Nahverkehr anzubinden. Bereits heute werden rund 15 Prozent aller Wege in Niedersachsen mit dem Fahrrad zurückgelegt. Bis zum Jahr 2030 soll dieser Anteil auf ambitionierte 25 Prozent gesteigert werden, was die Bedeutung dieser Investitionen unterstreicht.

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Die geplanten Maßnahmen zielen darauf ab, das Fahrradfahren insgesamt attraktiver zu gestalten und Lücken im bestehenden Radwegenetz systematisch zu schließen. Mit der Rekordsumme von 26,5 Millionen Euro setzt Niedersachsen ein starkes Signal für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Verkehrspolitik, die den Radverkehr als integralen Bestandteil der Mobilitätswende begreift.

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