Oberleitungsschaden bei Erfurt: ICE-Verbindung nach Leipzig weiterhin gestört
Ein schwerer Oberleitungsschaden auf der ICE-Schnellfahrstrecke zwischen Erfurt und Leipzig/Halle sorgt am Montag für erhebliche Behinderungen im Fernverkehr. Wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn mitteilte, hängt im Bereich des Saubachtals ein Teil der Oberleitung herab, was zu massiven Einschränkungen führt.
Reparaturarbeiten im Gange – Eingleisiger Betrieb möglich
Die Strecke ist inzwischen wieder eingleisig befahrbar, nachdem sie am Vormittag komplett gesperrt werden musste. Techniker sind vor Ort und haben mit den Reparaturarbeiten begonnen. Laut Bahnangaben sollen diese voraussichtlich im Laufe der Nacht abgeschlossen werden.
Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hatte zuerst über den Vorfall berichtet. Die Deutsche Bahn bestätigte die Störung und bat um Verständnis für die unvermeidlichen Unannehmlichkeiten.
Umleitungen und Verspätungen für Reisende
Fernverkehrszüge werden derzeit teilweise umgeleitet. Die Umleitungsrouten führen über:
- Naumburg und Großkorbetha
- Sangerhausen und Sömmerda
Fahrgäste müssen weiterhin mit erheblichen Verspätungen rechnen. Zudem kann es vereinzelt zu Zugausfällen kommen. Die Bahn empfiehlt allen Reisenden, ihre Verbindungen kurz vor der geplanten Abfahrt zu überprüfen.
Die Deutsche Bahn entschuldigte sich ausdrücklich für die entstandenen Unannehmlichkeiten und betonte, dass alle Anstrengungen unternommen werden, um den normalen Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen.



