Raucherauto: Diese Tricks helfen gegen Zigarettengeruch im Innenraum
Raucherauto: Tricks gegen Zigarettengeruch

Kippe aus, der Rauch ist weg – doch der Geruch bleibt. Ein Raucherauto erkennt man oft sofort. Nikotin frisst sich in Polster, Teppiche und die Dachverkleidung und hält sich dort hartnäckig, oft jahrelang. Einmal Fenster runter, Aschenbecher leeren – das bringt kaum etwas. Der Qualm verteilt sich im gesamten Innenraum, selbst Kunststoffflächen nehmen die Rückstände auf. Wer den Mief loswerden will, muss gründlich vorgehen.

Gründliche Reinigung ist der Schlüssel

Sitze, Fußmatten, Dachhimmel – alles muss gereinigt werden. Spezielle Innenraumreiniger aus dem Fachhandel lösen die Ablagerungen. Besonders wichtig: Auch der Innenraum- oder Pollenfilter muss ausgetauscht werden, denn dort sammeln sich Geruchspartikel. Danach heißt es: mehrere Stunden gut durchlüften. Ist der Geruch besonders intensiv oder über Jahre entstanden, lohnt sich der Gang zum Profi.

Hausmittel überdecken Geruch oft nur kurz

Viele Autobesitzer setzen zunächst auf Hausmittel. Schalen mit Kaffee, Reis oder Mehl sollen Feuchtigkeit binden und leichte Gerüche aufnehmen. Essig oder aufgeschnittene Äpfel sorgen kurzfristig für frischere Luft. Auch eine Mischung aus Natron und Zitrone kann Gerüche binden. Das Problem: In vielen Fällen wird der Geruch nur überdeckt. Bei stark belasteten Fahrzeugen reichen diese Methoden meist nicht aus.

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Profi-Reinigung als letzte Rettung

Bei intensivem Geruch hilft oft nur der Profi. Eine Ozonbehandlung gilt als effektivste Methode. Der Innenraum wird mit Ozon geflutet, das in Polster und Materialien eindringt und Geruchspartikel neutralisiert. Nach der Behandlung baut sich das Ozon selbst ab und wird zu normalem Sauerstoff. Der Innenraum riecht frischer. Die Kosten liegen meist zwischen 60 und 150 Euro. Alternativ gibt es Verfahren mit Mikroorganismen, die die Geruchsquelle zersetzen.

Frischer Innenraum zahlt sich aus

Nikotingeruch ist nicht nur unangenehm. Er mindert auch den Wert eines Autos. Viele Käufer schrecken bei einem Gebrauchtwagen vor einem stark nach Rauch riechenden Innenraum zurück. Wer investiert, steigert die Chancen auf einen besseren Preis. Außerdem erhöht er das Fahrerlebnis für nicht rauchende Mitfahrer.

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