Unfall in Rostock-Südstadt: Vorfahrtsmissachtung führt zu Kollision mit Straßenbahn
Am Freitagmorgen, dem 10. April 2026, kam es in der Rostocker Südstadt zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine junge Autofahrerin mit einer Straßenbahn kollidierte. Der Vorfall ereignete sich gegen 7.40 Uhr und führte zu einer einstündigen Unterbrechung des Straßenbahnverkehrs sowie zu erheblichem Sachschaden.
Details zum Unfallhergang
Nach Angaben der Polizei war eine 23-jährige Fahranfängerin mit ihrem VW up auf der Parkstraße unterwegs. Sie beabsichtigte, nach rechts in die Graf-Lippe-Straße abzubiegen, wobei sie die Gleise der Straßenbahn überqueren musste. Dabei missachtete sie jedoch die Vorfahrt der von rechts kommenden Straßenbahn, was zum direkten Zusammenstoß zwischen dem Kleinwagen und der Bahn führte.
Folgen des Unfalls
Die junge Autofahrerin erlitt bei der Kollision leichte Beinverletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der ebenfalls 23 Jahre alte Straßenbahnfahrer sowie alle Fahrgäste blieben unverletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 10.000 Euro.
Um die Unfallstelle aufzunehmen und den verunfallten Pkw zu bergen, musste der Straßenbahnverkehr in diesem Bereich für rund eine Stunde vollständig eingestellt werden. Ein Abschlepper wurde benötigt, um den Kleinwagen aus dem Gleis zu heben.
Ermittlungen und Verkehrsauswirkungen
Die Ermittlungen der Polizei dauern weiter an, um die genauen Umstände des Unfalls vollständig aufzuklären. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der Einhaltung von Vorfahrtsregeln, insbesondere an Kreuzungen mit Straßenbahngleisen. Die vorübergehende Sperrung der Strecke beeinträchtigte den morgendlichen Berufsverkehr in der Südstadt erheblich.



